18 Karat deutet Knast-Album an und droht Yakary aus dem Gefängnis heraus

18 Karat

Vor einigen Stunden veröffentlichte 18 Karat seine erste offizielle Fragerunde aus dem Knast heraus. Erstmals nach fast 3 Jahren im Gefängnis konnte der Dortmunder Rapper wieder direkt mit seinen Fans kommunizieren und ihnen Rede und Antwort stehen.

Zunächst gab es dabei ein paar nette Worte an einige seiner engsten Rapkollegen. Unter anderem an Farid Bang, den er trotz Abgang von Banger Musik noch als Freund sieht: „Farid Bang ist King! Mit dem Bruder egal wann, egal wo, immer gerne!“ Auch Gzuz, Kollegah und Hemso werden positiv hervorgehoben.

Knast-Album?

Aber 18 Karat hat noch eine ganze Reihe weiterer Fragen beantwortet. Zum einen gibt es ein klares Dementi für das spekulative Knastalbum. Xatar hat mit „Nr. 415“ vorgemacht, dass man auch im Gefängnis ein Album aufnehmen kann. Als er nach seinem Goldraub im Knast war, führte er die Labelgeschäfte persönlich weiter und nahm ein ganzes Album über ein Tonband auf. Darunter auch die Single „Interpol.com“, die zum absoluten Deutschrap-Klassiker geworden ist.

Dasselbe könnte 18 Karat ebenfalls machen. Allerdings scheint er die Gefahr zu sehen, dass die Qualität eines solchen Projekts seinen Ansprüchen nicht genügen könnte: „Ich werde keine halben Sachen machen!“ Trotzdem würde er sofort ein Album machen wenn er die Möglichkeiten dazu bekommt: „Wenn es nach mir gehen würde, sofort! Ich brenne und habe viel zu sagen.“

Drohung an Yakary

Und noch eine weitere Antwort aus der Fragerunde sorgt derzeit für Aufsehen im Netz. Dort lieferte der Supremos-Chef nämlich eine relativ eindeutige Antwort an Yakary. Dies könnte mit dem Ex-Manager von Yakary zusammenhängen, dem inhaftierten Clanchef Sammy Miri. Er war einer der besten Freunde von 18 Karat.

In seiner Antwort spielt 18 Karat auf ein Video an, in dem Yakary eine Ohrfeige bekam, während sich seine Freundin vor ihn stellte. Trotz Knastaufenthalt hat Karat offensichtlich von dem Vorfall mitbekommen: „Sobald ich ganz draußen bin! Dann gucken wir mal was diese Hafensänger machen außer sich hinter ihren Perlen verstecken und Backpfeifen bekommen.“

Die Abrechnung kommt nach seiner Entlassung