Ohne Playback und Backup – So krass rappt Lacazette auf seinem ersten Konzert

Lacazette

Der Moment der Wahrheit ist endgültig gekommen – kann Lacazette seinem Status als Star-Newcomer gerecht werden oder liefert er eine unterwältigende Show ab? Nachdem er fast ein Jahr lang ausschließlich im Studio performen musste und sich auf seine Single-Releases fokussieren konnte, spielt er nun seine erste Live-Tour.

Gestern Abend gab der Newcomer aus Berlin das erste Konzert seiner aktuellen „Lucky ist da“-Tour. Insgesamt wird er auf dieser Tour 6 Auftritte in verhältnismäßig großen Locations geben. Kurz nach dem Konzert gab er direkt die nächste Tour für das Jahr 2026 bekannt. Und diese wird mit 12 Auftritten nicht nur doppelt soviele Stationen beinhalten, sondern auch in deutlich größeren Locations stattfinden.

Erstes Konzert in München

Den Anfang seiner Tour machte Lacazette am gestrigen Abend im Backstage Werk in München. 1.200 Gäste waren im ausverkauften Haus anwesend. Und man kann relativ sicher sagen, dass es für den Newcomer das größte Konzert seiner Karriere gewesen ist.

Obwohl er schon lange rappt und es alte Tracks von 2016 gibt, wird es sehr wahrscheinlich noch nie einen Auftritt in dieser Größenordnung erlebt haben. Der Druck war also riesig. Glücklicherweise konnte der Rapper aus Berlin Steglitz-Zehlendorf auf Anhieb beweisen, dass er seine Songs auch Live performen kann.

Live ohne Playback

Wie etliche Videoaufnahmen des Auftritts belegen, hatte Lacazette kein Problem damit, schnelle und energiegeladene Songs wie „LID“ vor einem großen Publikum zu rappen. Dabei hat er vollständig auf Playback und einen echten Backup verzichtet. Auch die Bühnenshow lenkt nicht vom Wesentlichen ab: Ein Rapper, ein Beat und ein Mikrofon.

Statt eines zweiten Rappers auf der Bühne hat er sich voll und ganz auf die Crowd verlassen. Und auch hier kann man festhalten: Seine Fans sind sehr textsicher und gehen voll mit. Auch das ist gerade für einen Newcomer nicht selbstverständlich. Lacazette performt definitiv wie ein Rapper mit Erfahrung, Energie und Crowd Control. Morgen Abend geht es im Stuttgart weiter, dort wird er vor 1.500 Menschen ein noch größeres Konzert geben.

Hier seht ihr den Auftritt