Versuchter Totschlag – Mordkommission ermittelt nach Schlägerei bei Rapkonzert in Frankfurt
(Credits: A. Köhler / CC BY-SA 3.0)
Jahrhunderthalle Frankfurt
In Folge einer Schlägerei am Rande eines Rapkonzerts in Frankfurt ist es am Donnerstag zu einer Verhaftung gekommen. Im Mai dieses Jahres eskalierte ein Streit während eines Auftritts des Rappers Geolier aus Italien. Jetzt hat sich die Mordkommission in dem Fall eingeleitet und Ermittlungen gegen den 26-Jährigen Tatverdächtigen aufgenommen.
Brutaler Angriff
Ereignet hat sich der Angriff am Abend des 2. Mai, direkt im Anschluss an das Konzert von Geolier. Der 26-Jährige Tatverdächtige war Teil einer größeren Gruppe, die im Verlauf des Abends mehrere Personen attackiert und verletzt haben soll. Als die Gruppe auf eine andere, kleinere Gruppe traf, eskalierte die Situation völlig.
Eine Person aus der kleineren Gruppe wurde zu Boden geschlagen, wo ein 26-Jähriger gegen seinen Kopf getreten haben soll. Die Ermittler gehen von mehreren gezielten Tritten gegen den Kopf aus. Das Opfer erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sich die Mordkommission wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag eingeschaltet hat. Zwei weitere Personen aus derselben Gruppe wurden während der Schlägerei leicht verletzt.
Festnahme
Monate nach dem Vorfall ist es am Donnerstag und Freitag zu mehreren Durchsuchungen in Frankfurt gekommen. Dort wurde der mutmaßliche Angreifer, gegen den auch ein Haftbefehl vorlag, festgenommen. Zusätzlich dazu konnten Beweismittel mit Bezug auf die Tat sichergestellt werden.
Aktuell sucht die Mordkommission nach weiteren Beweisen, die vor allem belegen, welcher der Angreifer die Tritte verteilt hat und wie es dazu gekommen ist. Aus diesem Grund wendet man sich an weitere Besucher des Geolier-Konzerts im Mai 2025. Etwaige Fotos oder Videos der Schlägerei sollen bei den Ermittlungen und einer Verurteilung helfen.
Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main bittet öffentlich um Angaben zu den Tätern und dem Vorfall, sowie um mögliche Aufnahmen, die bei den Ermittlungen helfen könnten: „Hinweise an jede Polizeidienststelle, [email protected] oder telefonisch an 069/755-51199“
Hier seht ihr die Meldung
