YouTuber iBlali kritisiert Comeback von Mois

iBlali meldet sich zu Wort

Der YouTuber iBlali hat in seiner Instagram-Story das jüngste Comeback von Mois deutlich kritisiert. Während große Teile der Netzgemeinde den rasanten Aufstieg des 34-Jährigen feiern, stellt iBlali die Frage nach Verantwortung und Erinnerungskultur. Seine Story richtet sich gegen die schnelle Rückkehr gefallener Internetstars und den Umgang der Szene mit Fehlverhalten. Damit stößt er eine Debatte an, die weit über einzelne Personen hinausreicht.

Konkret schreibt er: „Die Wahrheit ist doch, dass es völlig Latte ist ob man „gecancelt“ wird oder nicht. Natürlich kommt es auf die Handlung an (und manche haben Rehabilitierung natürlich verdient), doch wie schnell gewissen Leuten „verziehen“ wird und man sich solche Täter plötzlich zurückwünscht zeigt doch perfekt wie viele da draußen keine echte Werte vertreten, für absolut nichts einstehen und darüber hinaus völlig vergesslich sind. Da fehlen meistens Empathie und emotionale Intelligenz. Viel mehr im Kopf außer „ja aber der war halt entertaining digga hahaha“ findet da halt nicht statt.“

Mit dieser Aussage setzt iBlali einen klaren Kontrapunkt zur aktuellen Euphorie. Er fordert, Taten und Konsequenzen konsequent mitzudenken und prominenten Akteuren nicht vorschnell einen Blankoscheck auszustellen. Für viele Beobachter spiegelt das die wachsende Spannung zwischen Entertainment, moralischen Maßstäben und der Frage, wann eine Rückkehr als glaubwürdig gilt.

Mois’ Rückkehr und die Debatte in der Szene

Mois erlebt seit Monaten einen massiven Aufschwung. Nach einer schwierigen Phase mitsamt Klinikaufenthalt startete er im Herbst neu durch, erreichte auf Tiktok innerhalb weniger Wochen Hunderttausende Follower und knackte zuletzt die Million. Sein Erfolgsformat mit Straßenchallenges, emotionale Ansagen an seine Kinder und Familienmomente prägten den Neustart. Jüngst sorgte er mit einer neuen Wohnung für Mutter und Tochter in Wien für positive Schlagzeilen.

Die Reaktionen darauf fallen unterschiedlich aus. Viele feiern Disziplin, Nähe zur Community und Charity-Momente. Andere, wie iBlali, mahnen nachhaltige Verantwortung an und hinterfragen, nach welchen Kriterien Vergebung, Rehabilitierung und Plattformzugang bewertet werden. Damit rückt die Frage in den Fokus, wie glaubhafte Veränderung belegt und kommuniziert werden kann.

Fest steht: Mois’ Reichweite wächst, und die Diskussion um Maßstäbe im Netz nimmt Fahrt auf. iBlalis Statement liefert dafür einen prägnanten Anlass. Ob die Community künftige Schritte von Mois stärker an Transparenz und konstantem Verhalten misst, bleibt abzuwarten. Raptastisch begleitet die Entwicklung und ordnet neue Signale aus der Szene ein.