Livestream zwischen Manuellsen und ABK & Haikel eskaliert

Eskalation im Live-Talk: Vorwürfe und Vermittlungsversuche

Im großen Twitch-Treffen unter der Moderation von Arafat Abou-Chaker prallten Manuellsen, ABK und Haikel frontal aufeinander. Gleich zu Beginn lag spürbare Spannung im Raum. Manuellsen warf Haikel vor, ihn „Schockobon“ genannt zu haben. Als Reaktion folgte von Haikel das kurze, aber folgenreiche „Du lügst“ - der Satz, der die Lage deutlich aufheizte.

Die Situation kippte, mehrere Männer im Publikum warfen Haikel Respektlosigkeit vor. Damit die Gesprächsrunde nicht entgleist, gingen Manuellsen und Arafat dazwischen, auch Influencer Hichaam versuchte, zu schlichten. Gleichzeitig machte Arafat deutlich, wie sensibel das Setting ist: „Deswegen wollte ich, dass jeder nur mit einer Person kommt“.

Inhaltlich blieb es hart: Manuellsen akzeptierte, dass er geflucht hat, betonte jedoch, zuvor beleidigt worden zu sein. „Kakaoelsen“ und „buenoelsen“-Videos über seinen Vater seien der Auslöser gewesen. Er entschuldigte sich live dafür, dass die IS*S-Aktion zu weit ging. Zugleich erinnerte er daran, ABK und Haikel bewusst im Ramadan eingeladen zu haben, um Frieden zu schaffen: „Gibt es einen schöneren Anlass zu Ramadan?“

ABK will abbrechen - Raum geräumt, Stream geht weiter

Mitten im Talk zog ABK die Notbremse: „Ich will an dieser Stelle abbrechen. Ich fühle mich hier unwohl. Der Raum ist gefüllt mit Menschen die ich nicht kenne.“ Arafat beruhigte: „Du musst dich nicht unwohl fühlen. Es wird nichts passieren!“ Kurz darauf bat er alle Zuschauer hinaus. Haikels Grinsen über ABKs Reaktion brachte erneut Unruhe in die Runde.

ABK erklärte seine Angst ausführlich: „Ich fühl mich nicht wie in einem Rechtsstaat. Es ist laut, ihr schreit rum, ihr bleibt nicht beim Kontext .Ich hab Schiss. Ich habe gerade Angst, ich habe gerade Schiss, Ich fühle mich gerade bedroht. Ich fühle mich fehl am Platz.

Das ist nicht meine Welt. Ich bin eine Witzfigur im Internet, ein Comedian. Wir sind 20 Mann im Raum hier. […], Was ist wenn die mich unten abfangen? […] Ich habe mich in Japan versteckt, eine Zeit lang, weil Manu bei mir vor der Haustür war.“