„Zeichen gegen Unterdrückung“ – Manuellsen antwortet auf ABKs Statement

ABKs Botschaft: „Zeichen gegen Unterdrückung“

ABK hat in einem Livestream seine Sicht auf das Treffen mit Manuellsen, Arafat und Haikel erklärt. Er schilderte das Gefühl des Kontrollverlusts im vollen Raum und warum er kurzzeitig gehen wollte. Sein erklärtes Ziel: ein sichtbares Statement für Selbstbestimmung und klare Grenzen vor großem Publikum.

Wörtlich betonte er: „Das war mein Ziel von Anfang an, ich wollte ein Zeichen gegen Unterdrückung setzen und euch zeigen, auch an alle meine Zuschauer, lasst euch nicht unterdrücken, lasst euch nicht einschüchtern.“ Er hob hervor, dass er trotz Unbehagen am Tisch blieb und seine Gefühle transparent machte.

Besonders stolz sei er darauf gewesen, Angst offen zu benennen: „Da waren 30 Menschen im Raum, 30-, 40-Tausend Zuschauer auf Twitch und ich sage, ich habe Angst, ich fühle mich unwohl.“ Damit wollte ABK laut eigener Aussage ein Beispiel setzen, Grenzen frühzeitig zu kommunizieren: „Nicht unterdrücken lassen, nicht erpressen lassen und wenn ihr dann da seid, macht eure Fresse auf.“

Manuellsens Antwort: „Keiner wurde unterdrückt“

Kurz darauf meldete sich Manuellsen zu Wort und widersprach der Deutung. Er hält ein „Zeichen gegen Unterdrückung“ in diesem Kontext für unnötig, weil es nach seiner Wahrnehmung gar keine Unterdrückung gegeben habe. Der Ablauf sei respektvoll gewesen, von Beginn an bis zum Ende.

Sein Fazit: „Es musste gar kein Statement gegen Unterdrückung gesetzt werden, weil niemand da niemanden unterdrückt hat, ganz im Gegenteil.“ Er beschreibt den Umgang am Set als höflich und zuvorkommend, bevor die Kameras angingen: „Wir waren sehr zuvorkommend und sehr höflich, auch wo wir reingekommen sind (…) Wurde keiner da angeschrien, keiner wurde angegangen, keiner wurde irgendwas gemacht.“ Zudem lobt er ABKs Anteil am Gespräch, abgesehen von einem kurzen Aussetzer, und beschreibt diesen mit „ADHS-Ausfall“.

Rückblickend spricht Manuellsen von einem gelungenen Abend und mahnt, die Nachbetrachtung nicht negativ zu färben: „Aber selbst dieser Streit wurde direkt im Keim erstickt und am Ende ist doch alles gut gewesen.“ Er blickt nach vorne: „Ich weiß also gar nicht, warum man jetzt das Recap dieses Abends so negativ belasten muss… Und gucken wir in eine positivere Zukunft.“