„Keine 50 Mann“ – Manuellsen klärt Eskalation bei Arafat-Stream auf

Klarstellung zum „50 Mann“-Gerücht

Im gemeinsamen Stream mit Sinan-G räumte Manuellsen das kursierende Gerücht auf, er sei mit „50 Mann“ zum von Arafat moderierten Treffen erschienen. Nach Sinan-Gs Darstellung kam Manuellsen lediglich mit zwei Begleitern in die Runde. Gleichzeitig machten beide deutlich, dass sie ABK keine bewusste Unwahrheit unterstellen, sondern einen Wahrnehmungsfehler im hektischen Setting erklären.

„Zu einem Tisch, der Frieden stiften soll, kommt man nicht mit 20 Mann. Das wäre Ayip gegenüber denjenigen, der den Tisch gemacht hat“, hielt Manuellsen fest und verwies damit auf den Respekt gegenüber dem Gastgeber Arafat. Die Botschaft: Der Rahmen sollte überschaubar bleiben, um Gespräche zu ermöglichen und weitere Eskalationen zu vermeiden.

Sinan-G bekräftigte diese Linie und erinnerte daran, dass Arafat im Vorfeld ein kompaktes Teilnehmerfeld anmahnte. Bereits im großen Talk war dieser Anspruch klar formuliert worden: „Deswegen wollte ich, dass jeder nur mit einer Person kommt“ sagte Arafat. Aus Sicht der Beteiligten steht fest, dass Manuellsen die Vorgabe eingehalten hat.

Einordnung des Abends und Hintergründe

Zur Einordnung gehört auch, dass Arafat nach Angaben aus dem Stream sechs Personen aus seiner Familie vor Ort hatte. Als Gastgeber verantwortete er den Rahmen, moderierte die Runde und achtete auf Ablauf und Sicherheit. Die Gesamtzahl der Anwesenden im Raum wuchs dadurch, ohne dass einzelne Parteien mit großen Gruppen aufliefen.

Nach Manuellsen und Sinan-G entstand die Verwirrung vor allem dadurch, dass ABK im Moment nicht klar zuordnen konnte, wer zu wem gehört. Da jeder dort jeden kannte, haben sich viele die Hände gereicht, weswegen es so ausgesehen habe, dass diese Personen zu einem bestimmten Lager gehörten. Aus diesem Durcheinander ließ sich das Gerücht ableiten, es seien deutlich mehr Unterstützer von einer Seite anwesend gewesen. Der Kernpunkt bleibt: Manuellsen selbst erschien mit zwei Begleitern.

Damit ist die Eskalation um die Teamstärke beim Arafat-Stream eingeordnet. Die Beteiligten verweisen auf das gemeinsame Ziel, Gespräche auf Augenhöhe zu führen und Frieden herzustellen. Die Klarstellung soll künftige Fehlinterpretationen vermeiden und die Basis für weitere konstruktive Schritte schaffen.