„Bitte sag diesen Stream ab“ – Arafat äußert sich zu Manuellsen
Manuellsen bei Arafat
Der Livestream von Manuellsen und ABK/Haikel bei Arafat Abou-Chaker schlug in den vergangenen paar Tagen extrem hohe Wellen. Ursprünglich war der Stream dafür gedacht, um sich in ruhiger Atmosphäre auszusprechen und einen gemeinsamen Mittelweg zu finden, um Frieden zu schaffen.
Ob das ursprüngliche Ziel wirklich erreicht worden ist, lässt sich ein stückweit bezweifeln. So gibt es nachwievor diverse Streitpunkte, in denen beide Seiten uneinsichtig geblieben sind und auf ihrer Position verblieben sind. Gleichzeitig folgten im Anschluss an den Stream weitere Sticheleien, vor allem von Haikel, der seinen rassistischen Schokobon-Witz erneut wiederholen musste.
„Zufrieden mit dem Outcome“
Für Manuellsen verlief der Stream insgesamt negativ. Ungeachtet seiner Intention wirkt es von außen so, als wäre er mit 20 Begleitpersonen angereist und hätte seine Gesprächspartner angeschrien. Die Ausschnitte alleine, die seitdem im Netz kursieren, reichen für viele Beobachter um zu diesem Schluss zu kommen.
Einen Gefallen hat sich vermutlich keine Seite getan, abgesehen von Arafat, dessen Rolle als Mediator positiv gesehen wird. Zumindest ist das der Eindruck, der gerade auf Social Media entsteht. Manuellsen zeigte sich zufrieden damit, dass das Thema nun endgültig abgeschlossen ist und er sich wieder auf sich selbst konzentrieren kann:
„Ich bin zufrieden mit dem Outcome. (…) Nichtsdestotrotz konnten wir das trotzdem irgendwie gut deckeln (…). Ich kümmere mich jetzt um diverse andere Sachen und versuche einfach, den Rest von diesem ganzen Stinkern einfach zu muten.“
„Bitte sag diesen Stream ab“
Jetzt hat sich Arafat Abou-Chaker noch einmal zu dem Stream geäußert und ein paar abschließende Worte gefunden. In der aktuellen Episode seines Podcasts schildert er dabei auch, dass Manuellsen mehrfach versucht hatte, den Stream abzusagen. Er habe erklärt, dass für ihn einfach zuviel passiert ist, um sich mit ABK und Haikel hinzusetzen. Arafat beharrte aber darauf, dass der Stream stattfinden solle:
„Er war voller Emotionen. (…) Dann hatten Manu und ich öfter telefoniert. Und jedes Mal hat er gesagt: Bitte nimm mich von der Pflicht weg. Ich möchte mich nicht mit denen hinsetzen. Da ist Zuviel passiert. Ich sagte: (…) Komm, spring über dein Schatten. Dann schrieb er mir kurz vorm Treffen: Bitte Arafat, ich respektiere dich. Ich esse mit dir, ich mach Podcast mit dir. (…) Aber bitte sag diesen Stream ab. Dann hab ich ihm nicht geantwortet.“
