„Falsche Freunde“ – Tiktok-Star Justin Bunyai erklärt, wie er wirklich seinen Arm verlor

Justin Bunyai bricht sein Schweigen über den Unfall

Tiktok-Star Justin Bunyai hat ein neues Video veröffentlicht und die Hintergründe zu seinem schweren Unfall offengelegt. Direkt zu Beginn erklärt er: „das ist die Wahrheit, wie ich meinen Arm verloren hab.“ Er habe lange gezögert, um seine Familie zu schützen und Verantwortung für die Folgen zu übernehmen. In dieser Phase sei er in einer problematischen Clique unterwegs gewesen und habe sein Geld kopflos ausgegeben: „ich war in einer komischen Freundesgruppe,“ so Justin.

Entscheidend wurde ein Abend, an dem ihm wiederholt eine Substanz angeboten wurde. Laut Justin habe die Person, die sie ihm gab, etwas gegen ihn gehabt und die Dosis massiv manipuliert: Es sei die „Hundertfache Menge“ gewesen. In Folge erlitt er eine Psychose und stürzte vom Balkon. Er wachte im Krankenhaus auf und realisierte erst nach und nach das Ausmaß: den Verlust seines rechten Arms und die Konsequenzen für sein Leben.

Sein Ziel mit dem Video: Aufklärung und Prävention. Er richtet sich an junge Menschen mit einem klaren Appell: „Bleibt clean, trinkt keinen Alkohol, macht gar nichts, geht ins Gym, macht Sport“. Fehler gesteht er sich explizit ein: „Der Einzige, der an diesem Schicksal Schuld ist, bin ich selber.“ Gleichzeitig betont er, dass er aus der Situation lernen und das Beste daraus machen will.

Spenden, Transparenz und Neustart

Zur Spendenaktion erklärt Justin, dass sie in der ersten Schockphase von seiner Familie initiiert wurde, als er selbst nicht handlungsfähig war. Die Gelder seien zweckgebunden hinterlegt worden, etwa für Prothesen und notwendige Anpassungen. Nach seinen Angaben wurde bis heute kein Cent angerührt; Auszahlungen erfolgen nur bei klarer Zweckbindung.

Weil sein geschäftlicher Neustart gut lief, betont Justin, dass seine aktuellen Ausgaben aus unternehmerischen Gewinnen stammen. An Kritiker richtet er eine offene Hand: Wer seine Spende bereut, könne sich melden, er werde das Geld zurückzahlen: „jeden zurück. okay“. Ziel sei Frieden und volle Transparenz gegenüber der Community.

Heute setzt Justin auf Disziplin, Sport und ein stabiles Umfeld. Er nimmt die Verantwortung an und verspricht, seinen Fehler nicht zu wiederholen. Sein abschließendes Motiv ist klar: Er will ein besserer Mensch sein und seine Community positiv beeinflussen.