Artist, Musiker, Model, Schauspieler, Boxer, Influencer – Sinan-G antwortet auf MontanaBlacks Vorwurf, er sei auch nur ein „Streamer“

Sinan-G ordnet ein: Mehrere Rollen statt Schublade

Im Livestream reagiert Sinan-G auf die Einordnung von MontanaBlack und stellt klar, wie er sich selbst sieht. Er betont seinen Ursprung in der Musik und verweist darauf, dass seine Karriere lange vor der Streaming-Welle begann. Wörtlich sagt er: „In erster Linie sind wir Artist. Ja, wir haben Musikalben rausgebracht. Unsere Musik konntest du in Saturn kaufen … Wir haben CDs rausgebracht … Da gab es noch gar keine Streamer in Deutschland.“ Damit unterstreicht er seinen Status als Künstler mit greifbaren Releases.

Parallel erinnert er an weitere Stationen seiner Laufbahn - von TV bis Dokus. So hebt er hervor: „Ich habe eine Hauptrolle bei einer Serie gespielt. Ich habe mehrere Dokus gedreht.“ Und auch seine Box-Events zählen für ihn: „Ich habe Boxhallen gefüllt. Ich habe Entertainment gemacht. Ich habe eigenen Content gemacht.“ Sein Fazit zur Debatte um Labels fällt deshalb deutlich aus: „Ich bin meiner Meinung nach nicht einfach nur irgend so ein Reactor.“

Dabei geht es ihm nicht um Abwertung anderer. Er stellt klar, wie er seine Arbeit bewertet: „So klein sehe ich mich selber auch nicht. Auch wenn ich nicht der Erfolgreichste bin.“ Die Botschaft: Er hat in verschiedenen Bereichen geliefert und definiert sein Profil breiter.

Klare Props für Monte und Anspruch an Streaming

Trotz der Einordnung verteilt Sinan-G starke Anerkennung an MontanaBlack. Mehrfach betont er: „Auch kein Disrespect an Montana“ und präzisiert: „Montana ist einer der wenigen, wo ich sage, ey, das ist ein echter Streamer.“ Er würdigt Montes Eigenständigkeit im Content-Geschäft: „Er macht eigenen Content, er hat eine eigene Brand, er hat ein eigenes Getränk.“

Gleichzeitig formuliert Sinan-G den eigenen Anspruch an Livestreaming. Er sieht sich als jemand, der Formate gestaltet und weiterdenkt: „Ich glaube ich habe auch dieses Twitch-Streaming auch auf ein neues Level gebracht. Mit Gästen reinholen, mit Couch im Hintergrund, Faxen machen.“ Damit markiert er kreative Handschrift und konzeptionelle Arbeit.

Sein Schlusswort richtet sich an die Vereinfachung der Debatte. Er wehrt sich gegen die Reduzierung auf ein einzelnes Label: „Ja, also nur so ein Reaktor oder nur ein Influencer bin ich dann auch nicht.“ Für ihn bleibt zentral, dass seine Vita aus Musik, Bewegtbild, Live-Events und Streaming besteht.