MontanaBlack antwortet auf die Ansage von Fler
Reaktion im Livestream: Monte ordnet Flers Ansage ein
Im neuesten Livestream reagiert MontanaBlack auf die Ansage von Fler und stellt klar, dass er die Kritik versteht, sie jedoch anders bewertet. Die Debatte dreht sich um die Frage, ob Rapper und Streamer im Internet auf derselben Ebene agieren. Fler hatte zuvor betont, dass seine Szene aus anderen Strukturen komme und nicht mit dem Streaming-Business gleichzusetzen sei.
Monte beginnt seine Einordnung ohne Schärfe und hält fest, dass Fler ihn nicht beleidigt habe. Wörtlich sagt er: „Habe ich was dazu zu sagen, was Fler zu mir gesagt hat? Fler hat für seine Verhältnisse auch normal geredet, also hat jetzt mich nicht beleidigt oder Ähnliches. Ich verstehe auch seinen Punkt, den er gesagt hat, also sein O-Ton war so ungefähr, dass wir nicht alle gleich sind. Denn das, was man im Internet sagt, sollte man dann auch im realen Leben sagen. Und wenn man das schafft, das den Leuten ins Gesicht zu sagen, dann ist man auf einer Ebene.“
Gleichzeitig macht Monte deutlich, dass er Flers Beispiel mit einer Konfrontation vor „20 Rockern“ nicht als Maßstab akzeptiert. Aus seiner Sicht geht es im Netz um Meinungsäußerung innerhalb gemeinsamer Plattformen, nicht um Mutproben in potenziell gewaltvollen Situationen.
Influencer-Definition und Grenze zwischen Netz und Straße
Kern seiner Antwort ist die Abgrenzung über die Nutzung derselben Medien. Monte erklärt, dass jeder, der aktiv im Internet stattfindet, aus seiner Wahrnehmung ein Influencer ist: „Für mich wird es so bleiben vom Punkt, für mich sind Leute, egal ob sie Rapper sind, egal ob sie Schauspieler sind, egal ob sie wer auch immer sind, wenn Leute sich dazu entscheiden, aktiv im Internet stattzufinden, durch Streams, durch YouTube Uploads, Social Media benutzen, dann sind sie aus meiner Wahrnehmung auch Influencer.“
Zur Eskalationslogik sagt er, dass er keine Aussagen im Real Life wiederholen müsse, wenn das reale Gewalt nach sich ziehen könnte: „Ich muss gar nicht meinen Mann stehen und im Real Life Leuten meine Meinung ins Gesicht tragen, wenn die Konsequenz daraus ist, dass, wenn denen meine Meinung nicht gefällt, [ich] dafür eine in die Fresse bekomme.“
Damit positioniert sich MontanaBlack inhaltlich klar: gleiche Bühne im Internet, unterschiedliche Lebensrealitäten offline. Seine Antwort hält die Diskussion zwischen Rap- und Streaming-Welt offen und verschiebt den Fokus auf Verantwortung, Reichweite und Sicherheitsbewusstsein.
