„Kokain ist eine psychische Sucht“ – Arafat packt über Capital Bra aus

Arafats Livestream-Aussagen über Capital Bra

Im neuesten Livestream hat Arafat Abou-Chaker offen über Capital Bra gesprochen und dabei deutliche Worte zu dessen Drogenproblematik gefunden. Er betonte, dass Capi trotz aller Schlagzeilen ein respektvoller Mensch sei: „Leider Drogen zu verdanken, aber ich glaube, wenn man mit ihm redet, ist er ein sehr respektvoller, netter, wirklich netter Typ.“ Zugleich richtete Arafat einen persönlichen Wunsch an den Rapper und dessen Umfeld.

Wörtlich sagte er: „Ich bitte Allah, dass er ihn von dieser Drogensucht wegpackt. Inshallah, er schafft das und kriegt den geraden Weg. Und liebe Grüße an Capi. Und nur das Beste für dich natürlich. Und an Drilon und seine Brüder auch natürlich, die versuchen und machen und tun.“ Damit würdigt er auch die aktuellen Bemühungen im Umfeld von Capital Bra, den 31-Jährigen zu stabilisieren.

Besonders deutlich wurde Arafat bei seiner Bewertung von Kokain. Er beschrieb die Substanz als extrem gefährlich und erklärte den Unterschied zu anderen Drogen: „Ich schwöre dir, ja, ungelogen, das ist Gift. Weil Kokain ist eine psychische Sucht. Heroin ist eine körperliche Sucht.“ Sein Fazit fiel hart aus: „Das ist die schlimmste Droge überhaupt. Und die teuerste.“

Suchtkampf und öffentliche Debatte

Die Aussagen fallen in eine Phase, in der Capital Bras Suchtkampf erneut öffentlich diskutiert wird. In den vergangenen Wochen hatte sein enger Kreis mehrfach betont, dass er betreut werde und mit Rückfällen zu kämpfen habe. Manager Drilon wird dabei immer wieder als zentrale Stütze genannt, die den Rapper stabilisieren soll.

Auch die turbulente Vorgeschichte zwischen Capital Bra und Arafat Abou-Chaker liefert Kontext. Nach einem langen öffentlichen Streit mit gegenseitigen Vorwürfen ist zuletzt eine deutliche Deeskalation zu beobachten. Arafats aktuelle Worte wirken wie ein Appell an Vernunft, Gesundheit und Familie, der die persönliche Ebene über den öffentlichen Konflikt stellt.

Inhaltlich setzt Arafat auf Aufklärung: Er führt aus, dass Kokainkonsum zu impulsiven Ausrastern und Erzählungen führen könne, die nicht dem eigentlichen Wesen des Künstlers entsprächen. Gleichzeitig beschreibt er den inneren Kampf gegen den Suchtdruck als fortlaufende Herausforderung. Damit unterstreicht der Clan-Chef die psychische Dimension der Droge und ruft Capis Umfeld zur weiteren Unterstützung auf.