„Ab und zu“ – Haftbefehl nimmt Ersatzdroge um Koks loszuwerden
Haftbefehl
Vor wenigen Tagen lieferte Haftbefehl einige Enthüllungen darüber, wie es ihm seit dem Ende der Dreharbeiten seiner Netflix-Doku ergangen ist. Der Film endete mit seiner Einweisung in eine Suchtklinik in Istanbul. Dort hielt sich der Offenbacher Rapper für 2 Monate auf.
Rückfällig geworden
Was die Doku allerdings nicht mehr zeigte, war der Zeitraum zwischen Ende 2024 und Oktober 2025, als die Doku veröffentlicht wurde. In dieser Zeit ist Haftbefehl laut eigenen Angaben wieder rückfällig geworden und hat sich womöglich sogar in einem schlimmeren Zustand befunden, als wir es im Film zu sehen bekamen.
Wie der 40-Jährige mitteilte, hat er direkt nach seiner Entlassung aus der Psychiatrie eine Nasen-OP gemacht, fing gleichzeitig aber wieder an zu koksen. Der Ergebnis: Die Nasenwände sind sofort wieder eingekracht. Im Mai 2025 erreichte er seinen schlimmsten Punkt. Kurz nach dem Tod von Xatar fiel Haftbefehl für 2 Monate ins Koma, gefolgt von 6 Wochen im Krankenhaus, sowie 6 Wochen Entzug in Frankfurt.
Cannabis
Nachdem Haftbefehl aus dem Koma erwacht ist, hat es laut eigener Aussage endgültig „Klick gemacht“. Vorher habe er nie geglaubt, dass ihm eine Therapie etwas bringen kann. Auch weil die Behandlungsmethoden starke Medikamente einschlossen, darunter auch Fentanyl. Stattdessen hat der Rapper jetzt einen anderen Ansatz gewählt, um von Koks wegzukommen.
Dazu gehört zum einen, viel Zeit mit seiner Familie zu verbringen und Sport zu treiben. So hat Haftbefehl das Boxen für sich entdeckt. Gleichzeitig nimmt er aber auch eine „Ersatzdroge“, um vom Koks loszukommen. Wie der Rapper in seinem Podcats enthüllt, raucht er nämlich „ab und zu“ Cannabis, um den Suchtdruck zu lindern.
Zur Nachahmung zu empfehlen ist dieser Form der Selbstmedikation nicht. Haftbefehl selbst hat sich aber dazu entschieden, dass ihn das vor der für ihn schlimmeren Droge bewahrt: „Wenn man ab und zu ’ne Tüte raucht, sorgt das dafür, dass man kein Kokain nehmen will.“
Hier seht ihr die Meldung

