„Schlimmste Schmerzen, die man haben kann“ – Jaill enthüllt Ursache für Nierenkollaps
Jaill
In der Nacht auf den 25. Februar musste der Hamburger Rapper Jaill notoperiert werden. Der 29-Jährige meldete sich einige Stunden nach der OP aus dem Krankenhaus und teilte mit, dass seine rechte Niere kollabiert ist. Für gut 6 Wochen muss Jaill sich nun schonen und zusätzlich einen Schlauch im Rücken tragen, der die Niere entlastet.
Dadurch verpasst er auch die aktuelle Kurz-Tour von Gzuz, der an diesem Wochenende zwei Shows in Leipzig in Hamburg spielt und bei denen er als Special Guest dabei sein sollte. Auch einen bereits bezahlten Urlaub kann er nicht antreten.
Geburtsfehler
Die allergrößte Mehrheit der Rapszene reagierte mit guten Besserungewünschen für den Rapper aus St. Pauli. Einige Fans, sowie Beef-Gegner Fler, hielten ihm jedoch vor, dass sein ungesunder Lebensstil zu den gesundheitlichen Problemen von Jaill geführt hat. Der Musiker geht bekanntermaßen gerne feiern und rappt in seinen Song oftmals über seinen Alkoholkonsum.
Laut eigener Aussage war das allerdings nicht die Ursache für den Nierenkollaps. Bereits seit der Geburt habe er nämlich eine Verenung des rechten Nierenkanals. Das hat auch zu Problemen bei der Notoperation geführt, weshalb eine weitere Operation in 6 Wochen notwendig ist.
Dafür müssen eigenes Spezialärzte mit Spezialgerät herangebracht werden, u.a. Kleinstroboter, die bei dem Eingriff helfen sollen. Bis dahin muss Jaill mit einem Nierenschlauch und den damit verbundenen, höllischen Schmerzen leben. Aktuell befindet er sich wieder Zuhause, muss aber regelmäßig zurück ins Krankenhaus.
Geburtsfehler am Nierenkanal
„Meine Krankenhausaufenthalte in der nächsten Zeit haben allerdings keinen Grund der auf Konsum basiert, sondern eines Geburtsfehlers. Ich bin Zuhause zusammengeklappt, weil ich ein Nierenbeckenplastik brauche. Seit Geburt ist scheinbar der rechte Kanal von der Niere vereng, mittlerweile so eng, dass die erste Operation nicht geglückt ist. Das hat zu Rückstau und einer Nierenkolik geführt.“
Jaill über die Schmerzen
„Ich hab viel erlebt, aber das war anders – wünsche ich niemanden. (…) Ich hoffe die Schmerzen lassen ein bisschen nach und man gewöhnt sich im Laufe der Zeit dran, dass ich die Zeit nutzen kann (…) auch körperlich runterkommen vom Dauerstress.“
Das Statement von Jaill

