„Sind der Verführung erlegen““ – Anna-Maria und Bushido legen Dubai-Beichte ab
Anna-Maria & Bushido
Seit rund dreieinhalb Monaten sind Anna-Maria und Bushido, mitsamt Familie, nun schon nicht mehr in Dubai. Und seit Januar ist klar, dass sie sich erst einmal eine ganze Weile nicht mehr dort aufhalten werden. Zwar verfügen sie weiterhin über ein Haus in der Stadt, dessen Mietvertrag noch bis mindestens Oktober 2026 läut. Geplant ist dennoch, dass sie ab sofort wieder dauerhaft in Deutschland bleiben.
„Sind der Versuchung erlegen“
Mit dem Abschluss der „Alles wird Gut“-Tour hat das Paar nun den Moment genutzt, um ihre Podcast-Reihe „Im Bett mit…“ fortzuführen. 3 Monate lang war das Format pausiert, bedingt durch den Umzug nach Deutschland und die große Deutschland-Tour des Rappers, der kürzlich offiziell seine Karriere beendet hat.
In der Comeback-Episode ihres Podcasts widmet sich das Ehepaar noch einmal den Beweggründen dafür, wieder nach Deutschland zu immigrieren. Und während sie minutenlang aufzählen, was sie nach viereinhalb Jahren an Dubai gestört hat, legen die Ferchichis eine große Beichte ab.
Sowohl Bushido, als auch seine Frau haben bemerkt, dass Dubai „eine große Verführung“ ist. Durch das Leben in Dubai seien sie der Versuchung erlegen, sich immer mehr Angestelle zu holen und die gesamte Arbeit abnehmen zu lassen. Dadurch waren die Kinder und auch sie selbst nicht mehr aufeinander angewiesen. Am Ende war Anna-Maria jahrelang nicht mal mehr selbst im Supermarkt, weil sie sich so sehr daran gewöhnt hat, dass ihre Angestellten dies für sie übernehmen. Im Nachhinein schäme sie sich sogar dafür, sich ein Leben aufgebaut zu haben, in dem sie selbst praktisch keine Pflichten mehr gegenüber ihrer Familie mehr hat.
Anna-Maria über die Verlockung in Dubai
„Niemand hat mich dazu gezwungen und auch Anis nicht, dass wir uns so viele Angestellt eingestellt haben. Uns immer mehr haben abnehmen lassen. Dubai ist eine ganze große Verführung und wir sind dieser Verlockung erlegen. Aber komplett. Wir haben immer mehr aufgestockt (…) dann kam der Koch, 2 Maids, 2 Nannys, 2 Fahrer. Also ich bitte dich. Und dann hab ich irgendwann gemerkt, ich werde unzufrieden mit meiner Familie.
Ich hab mich überflüssig gefühlt. (…) Auf einmal musste ich 1,5 Jahre nicht mehr kochen, nicht mehr einkaufen, ich war 1,5 Jahre nicht mehr im Supermarkt. Und dafür schäme ich mich. (…) Da hat unser Familienleben so drunter gelitten und deshalb haben wir uns auch voneinander entfernt. Eindeutig. Und da sind wir Schuld dran, aber wir haben es nicht mehr hinbekommen.“
Hier hört ihr die Episode
