Keine Freunde mehr – Fler kündigt Arafat Abou Chaker die Freundschaft im Livestream

Fler zieht im Livestream die Reißleine

Im neuen Livestream von Fler kam es zu einer klaren Ansage in Richtung Arafat Abou-Chaker. Ausgelöst wurde sie durch eine Fanfrage, die den Berliner Rapper direkt auf die jüngste Situation mit Arafat ansprach. Fler erklärte, Differenzen müssten privat geklärt werden und kritisierte, dass Themen an die Öffentlichkeit getragen wurden.

Wörtlich führte Fler aus, man müsse in solchen Fällen anrufen und sagen: „ey Bruder, das ist taktisch unklug gerade.“ Stattdessen sei öffentlich ein „Riesenthema“ daraus gemacht worden, verbunden mit abfälligen Aussagen. Sein Fazit fiel unmissverständlich aus: „Dann ist das keine Freundschaft, Bruder. Wenn das über Öffentlichkeit geregelt werden muss, … dann ist das keine Freundschaft.“

Auf die direkte Nachfrage eines Fans „War das mal eine Freundschaft?“ antwortete Fler: „Joa, natürlich. Wir kennen uns schon sehr lange, Digga. Ich kenne ihn ja seit über zehn Jahren fast.“ Damit macht der 43-Jährige endgültig deutlich, dass er die Beziehung zu Arafat in der aktuellen Form nicht mehr als Freundschaft betrachtet.

Wochen der Spannungen und öffentliche Ansagen

Die Eskalation kommt nicht aus dem Nichts. In den vergangenen Wochen hatten sich Fler und Arafat mehrfach öffentlich widersprochen. Arafat warf Fler „Empathielosigkeit und so einen Narzismus“ vor und stellte klar, dass bestimmte Darstellungen in Streams aus seiner Sicht nicht stimmten. Fler wiederum widersprach zuletzt der Erzählung, Arafat habe ihm einseitig geholfen, und betonte, selbst oft Unterstützung geleistet zu haben.

Schon Ende Januar hatte Arafat eine deutliche Grenze gezogen: „Das ist das erste und letzte Mal, dass du über mich redest“ - eine Aussage, die das angeknackste Verhältnis sichtbar machte. Kurz darauf folgten Entschuldigungs-Töne von Fler, die Spannungen blieben jedoch bestehen.

Mit der aktuellen Livestream-Ansage von Fler scheint der Bruch vorerst besiegelt. Die Aussage, dass er „da keinen Vertrag mehr mit“ habe, lässt wenig Spielraum für kurzfristige Versöhnungen. Für die Szene bedeutet das: Zwei langjährige Weggefährten gehen öffentlich getrennte Wege. Wie sich das auf künftige Projekte, Podcasts und Livestreams auswirkt, bleibt abzuwarten.