Einnahmen aus der Diddy-Doku – 50 Cent spendet $500.000 an Opfer von Missbrauch

50 Cent

50 Cent hat sein Versprechen wahrgemacht und seine Einnahmen aus der Netflix-Doku „Sean Combs: The Reckoning“ gespendet. Der Rapper kündigte im Vorfeld der Doku an, kein Geld an dem Projekt verdienen zu wollen und seine persönliche Gage an Opfer von s*xuellem Missbrauch zu spenden.

„Ich lasse meine Taten sprechen“

Verteilt hat er seine Einnahmen von 500.000 US-Dollar an 9 verschiedene Organisationen aus Louisiana. Den Großteil davon spendete er direkt in Shreveport, der Stadt, in der er die Diddy-Doku und weitere Filme und Serien produziert. Der Rapper gab an, schlichtweg Sympathien für die Stadt zu haben, in der er mittlerweile einer der größten Arbeitgeber ist.

In einer kurzen Rede anlässlich der großen Spende erklärte er: „Die Idee zu dieser Spende ist mir während der Entwicklung der Netflix-Doku gekommen. Und ich halte natürlich mein Wort. Ich habe aber nicht gesagt, wo ich das Geld spenden werde und ich mag Shreveport einfach.“

Auch bezüglich der Entertainment-Branche, in denen die Machenschaften von Diddy und anderen Personen schon längst bekannt waren, hat sich Fifty geäußert. Seiner Ansicht nach haben sich viele Personen schlichtweg damit abgefunden, dass solche Dinge unwidersprochen passieren:

„Die Celebrity-Community hat jahrelang über die Sachen geschwiegen, die vor sich gegangen sind. (…) Das alles ist geschehen, weil Leute sich damit abgefunden haben, dass solche Dinge passieren. (…) Ich finde es am besten, meine Taten für mich sprechen zu lassen.“

50 Cent über seine 500.000 Dollar-Spende