„Nicht so hingewichst wie bei Shirin David“ – Netflix will eine Montanablack-Doku drehen
Promi-Dokus sind in den vergangenen Jahren, gerade aber in den letzten paar Monaten, immer beliebter geworden. Alleine im Deutschrap verfügen inzwischen rund ein halbes Dutzend Künstler über eigene Dokumentationen, in denen ihr Leben und ihre Karriere aufgearbeitet werden. In den kommenden Monaten erscheinen zusätzlich jeweils Dokus zu Xatar, Capital Bra und Loredana.
Wie man es richtig macht, zeigte die Netflix-Dokumentation von und mit Haftbefehl: Hochwertig produziert, schonungslos ehrlich und schockierend haben die Produzenten einen Künstler und Menschen gezeigt, dessen Leben es wirklich wert ist, in Form einer Doku festgehalten zu werden. Nicht umsonst erhielt der Film sogar Preise und internationale Aufmerksamkeit.
Die allermeisten Dokufilme erreichen jedoch nicht diese Qualität, sondern sind eher klassische Promo- und Werbefilme. So interessant bspw. das Leben von Apache 207 ist, fiel seine Prime-Doku leider in diese Kategorie. Und auch die jüngste Netflix-Doku von Shirin David war eher auf Hochglanz poliert, als wirklich den Menschen hinter der Künstlerin zu zeigen.
Montanablack
Auch Montanablack befand sich laut eigener Aussage bereits in Verhandlungen, eine eigene Doku zu drehen. Ganz konkret sprach er dabei u.a. mit Amazon Prime, mit deren Vertragsbedingungen er allerdings nicht einverstanden gewesen ist. Sie hätten ihn bei Vertragsbruch auf eine hohe Summe verklagen können, womit er nicht d’accord war.
Über die Gepräche mit Netflix packt der 38-Jährige hingegen nicht so detailliert aus, was zumindest darauf hindeuten könnte, dass er sich diese Option für die Zukunft offenhalten möchte. Gleichzeitig betont er aber auch, dass ihm die Qualität des Films am Herzen liegt und er sich ein besseres Endprodukt erhofft, als bspw. die Shirin David-Doku. Aus seiner Sicht sei diese „hingewichst“ worden.
Doku-Verhandlungen mit Amazon
„Hattest du selbst schon Doku-Anfragen von Netflix oder Prime? Ja! Wir hatten schon Verhandlungsgespräche, sowohl mit Netflix, als auch mit Prime. Wir hatten mal eine Verhandlung mit Amazon. Die Verträge, die Amazon uns aber vorgelegt hat, mit den ganzen rechtlichen Aspekten, war einfach für uns nicht tragbar.
Also gefühlt hast du da deine Seele hergeben müssen. Da steht dann sowas drain: (…) Bei Vertragsbruch können die mich auf mein ganzes Vermögen verklagen, gefühl auf alles was ich besitze. Sowas unterschreib ich nicht.“
Kritik an Shirin David-Doku
„Und dann gab es auch andere Anfragen. Das Ding ist aber auch, natürlich würde ich damit gutes Geld verdienen. Aber wenn ich irgendwann nochmal eine Dokumentation über mein Leben mache, dann muss das wirklich etwas gutes sein und nicht so eine 0815 hingewichste Doku wie bei Shirin David beispielsweise, die nich so stark war.“
Hier seht ihr den Ausschnitt
@montanablackclips MontanaBlack-Doku auf Netflix / Prime? 😵 #montanablack88 #doku #netflix #prime #film #leak
