Fler würde für eine Million Euro bei DSDS mitmachen – aber nur unter einer Bedingung

Fler würde bei DSDS einsteigen - unter einer Bedingung

In der neuesten Folge von Flers Podcast „Podcast ohne Grund“ war Rooz zu Gast. Im Gespräch ging es um eine mögliche DSDS-Jury. Rooz wollte wissen, ob Fler für eine Million Euro einsteigen würde.

„Würdest du bei Deutschland sucht den Superstar für eine Million Euro in der Jury mitmachen?“, fragte Rooz. Die Zahl ist nicht zufällig gewählt: Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Sido einen Millionen-Deal abgelehnt hatte.

Fler antwortete klar - und setzte eine Grenze. „Ja, natürlich würde ich das für eine Million Euro machen - warum nicht? Aber nur unter einer ganz klaren Bedingung: Ich lasse mir keinen Maulkorb verpassen.“ Er betonte, dass er keine angepasste TV-Version seiner selbst liefern würde: „Wenn ich da sitze, dann sage ich, was ich denke.“ Das Fazit blieb deutlich: „Für eine Million Euro komme ich - aber nur als Fler. Nicht als Fernsehfigur.“

 Haltung statt Anpassung

Damit verbindet Fler die Tür zu DSDS mit einer inhaltlichen Bedingung. Er positioniert sich gegen Glättung, Backlash-Angst und TV-Zensur und verweist auf das Selbstverständnis der Kultur: „HipHop lebt davon, dass man aneckt.“ Diese Linie nimmt die Kernbotschaft der Folge auf: Zusagen sind möglich, aber die Regeln diktiert nicht das Fernsehen.

Im DSDS-Kosmos sorgt gerade die prominente Jurorenfrage für Gesprächsstoff. Bushido sitzt in der kommenden Staffel neben Dieter Bohlen und Isi Glück am Pult. Parallel dazu ist bekannt, dass Sido Angebote ablehnte.

Flers Position fügt sich in seine jüngste Medienkritik. Im eigenen Podcast bemängelte er bei anderen Shows fehlende Hip-Hop-Haltung und präsentierte sich als fehlende Zutat vor der Kamera: „Es gibt eine Handvoll Rapper in Deutschland, die können Musik machen, die kannst du vor die Kamera setzen, die sind multitalentiert. Gibt es nicht viele so wie mich.“ Sein Rezept gegen Verwässerung bleibt konsequent: „Endlich mal darauf scheißen, ob es Backlash gibt.“