„Meine Mutter konnte einen Monat nicht schlafen!“ – Livestream zwischen Manuellsen und Haikel eskaliert erneut
Entschuldigung, Handshake - und trotzdem neue Vorwürfe
Im Livestream unter Moderation von Arafat Abou-Chaker entschuldigte sich Manuellsen bei ABK und Haikel für seine Aussagen, um den Stream zu befrieden und frühzeitig zu beenden. ABK nahm die Entschuldigung an, Haikel betonte jedoch, dass es noch einiges zu klären gebe. Symbolisch wichtig: ABK und Manuellsen gaben sich die Hand, was kurzzeitig für Entspannung sorgte.
Als Arafat fragte, was noch zu besprechen sei, führte Haikel schwere Vorwürfe an. Er erklärte, dass Leute aus dem Umfeld von Manuellsen ihm gedroht hätten, er solle nicht nach Deutschland zurückkommen, sonst würde man ihn „abschießen“. Manuellsen reagierte scharf und stellte einen Vergleich an, wonach „Haikels Umfeld“ in der Vergangenheit Taten begangen habe, die im echten Leben Konsequenzen gehabt hätten und nicht bloß verbal gewesen seien.
Trotz der laufenden Runde machte Manuellsen deutlich, dass er Haikels Ausführungen nicht weiter anhören wolle und nach Hause gehen werde. Er blieb jedoch und begründete, er gehe nicht aus Respekt zu Arafat. Die Stimmung kippte damit erneut, obwohl die Vermittlungsversuche sichtbar fortgeführt wurden.
Eskalation um IS-Thema und Swatting
Ein Kernpunkt der Eskalation waren mutmaßliche Aktionen gegen Manuellsen im realen Leben. Er schilderte, dass Einsatzkräfte zu ihm nach Hause geschickt wurden und erhöhte seine Stimme mehrfach: „Meine Mutter hat einen Monat nicht schlafen können!!! MEINE MUTTER HAT EINEN MONAT NICHT SCHLAFEN KÖNNEN!!“ Haikel wies Verantwortung von sich: „ich bin doch nicht einmal im Land, ich war das nicht“. Arafat reagierte deutlich: „Manchmal denke ich, du willst es nicht verstehen.“ Haikel ergänzte und verurteilte diese Taten: „Finde es nicht richtig, dass die Leute es machen.“
ABK plädierte dafür, Content-Creator nicht für Taten der Zuschauer verantwortlich zu machen, da man diese nicht kontrollieren könne. Arafat gab das Wort zurück an Haikel, der erneut die IS-Thematik ansprach. Er sagte, die Anschuldigungen hätten seine Familie getroffen, Drohnachrichten hätten ihn verunsichert und zur Gegenwehr motiviert: „Mich hat die IS-Sache sehr getroffen. […] Wie soll ich mich verteidigen? ich werde Videos machen!“ Außerdem betonte er: „Die IS-Sache war einfach zu hart!“
Nach Haikels Darstellung kam die IS-Sache nach einem neunmonatigen Waffenstillstand und erst nach der Mert-Thematik zustande. Das Treffen zeigte damit: Entgegen ersten Versöhnungssignalen bleibt der Konflikt in mehreren Punkten ungeklärt.
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