Fler erklärt Capis Karriere für tot – Capital Bra schießt nun zurück

Fler erklärt: „Es ist vorbei“ - Hintergrund zur Ansage

Fler hat zuletzt die Zukunft von Capital Bra öffentlich infrage gestellt. In einem vielbeachteten Statement zog der Berliner ein hartes Fazit: „Es ist vorbei.“ Seine Lesart: Capis Kunstfigur und Biografie seien eng mit der Drogenvergangenheit verknüpft - und genau dort liege der Knackpunkt für die künstlerische Entwicklung nach dem Entzug.

Zur Begründung führte Fler aus, dass die Prägung früh einsetzte: „Capi hat angefangen mit Drogen, da war er ein Kind.“ Diese Erfahrung sei laut ihm tief in das Image des Künstlers eingeschrieben. In seiner Analyse machte Fler deutlich, wie stark diese Verknüpfung im öffentlichen Bild verankert sei: „Drogen sind Teil von seiner Identität als Rapper.“

Konsequent gedacht bedeutet das aus Flers Sicht eine kreative Sackgasse. Stabilität im Privaten lasse sich nicht einfach in denselben musikalischen Modus übersetzen, mit dem Capital Bra seine größten Erfolge feierte. Die Zuspitzung auf das eindeutige Urteil sorgte entsprechend für Diskussionen in der Szene und bei den Fans.

Capital Bra reagiert im Livestream und widerspricht

Jetzt hat Capital Bra direkt geantwortet - live und ohne Umschweife. Gleich zu Beginn stellte er klar: „Ich hoffe, das ist kein Fitna, was er da gemacht hat, aber ich glaube, da platzt einfach nur jemand, dass er nicht mithalten kann in der Konkurrenz hier, was auch immer.“ Für ihn sprechen Zahlen und Termine.

Sein Kernargument: volle Kalender und laufendes Geschäft. Capi betonte: „Weil wenn meine Karriere vorbei wäre, dann wären die Festivals und die Shows und so nicht ausgebucht.“ Dazu nannte er Finanzdetails: „Eine Gage für eine Show von mir ist knapp, der Gewinn hier, was ich am Tag mache, 100er, wenn ich 100er raushole, mal weniger, mal mehr.“

Auch zur Haltung in der Szene fand Capi versöhnliche Worte. Er erklärte: „Im Sommer bin ich überall auf Auftritten […] Und ja, ich sage, ich schiebe mich mal von der Konkurrenz ab, wenn das überhaupt Konkurrenz wäre.“ Am Ende richtete er eine offene Einladung: „Mit mir kann man immer gerne reden. Ich küsse dich noch mal. Schöne, schöne, schöne Grüße.“