Angriff auf Twizzy – Gericht verurteilt Rooz zu Haft auf Bewährung und Geldstrafe

Angriff auf Twizzy

Im Dezember 2023 ereignete sich ein überfallartiger Angriff auf den Battlerapper Twizzy. Gut zwei Jahre später ist nun ein Urteil in dem Gerichtsprozess zwischen dem Rapper und dem bekannten Hiphop-Moderator und Streamer Roozbeh Farhangmehr aka Rooz gekommen.

Ereignet hat sich die Tat am Rande einer Veranstaltung von TopTier Takeover, bei dem Twizzy zu Gast gewesen ist. Als er zu seinem Auto gehen wollte, wurde er von 5 maskierten Männern angegriffen und ins Krankenhaus geprügelt. Mindestens einer der Angreifer soll dabei auch ein Messer getragen haben. Die Kölner Polizei erklärte wenig später jedoch, dass keine Waffen gefunden wurden.

Gefährliche Körperverletzung

Im November 2025 startete dann der Prozess gegen Rooz. Angeklagt wurde er wegen gefährlicher Körperverletzung. Direkt zu Beginn des Prozesses schilderte Twizzy die Verletzungen des Angriffs, die von blauen Flecken, einem Riss im Schulterblatt, einer Gehirnerschütterung bis zu inneren Blutungen reichten. Außerdem leide er seit dem Überfall an Panikattacken und konnte zeitweise nicht mehr arbeiten.

3 Jahre Bewährung

Jetzt ist das Urteil gefallen, das allerdings noch nicht rechtskräftig ist. Rooz hat noch die Chance, Einspruch einzulegen. Das Amtsgericht Köln sah es als erwiesen an, dass Rooz hinter dem Angriff auf Twizzy gesteckt habe. Die Identität der 4-5 weiteren beteiligten Schläger konnte nicht ermittelt werden.

Rooz wurde wegen gefährlicher Körperverletzung zu 10 Monaten Haft, ausgesetzt auf 3 Jahren auf Bewährung verurteilt. Außerdem soll er wohl 1.000 Euro an Twizzy, sowie etwas über 2.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation überweisen.

Twizzy selbst äußerte sich nach der Urteilsverkündung gegenüber der BILD und zeigte sich zufrieden. Er hoffe darauf, dass das Thema jetzt erledigt sei: „Zahlreiche Menschen haben den Angriff auf mich beobachtet. Ich war deswegen zuversichtlich, dass er verurteilt wird. Auch nach dem Angriff hat er mich mehrfach beleidigt. Ich hoffe, dass jetzt Ruhe einkehrt.“

(Quelle: BILD)

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