„Wie Hartz-IV TV“ – MontanaBlack spricht über Manuellsen und Beef
MontanaBlack über Online-Beef und Manuellsen
MontanaBlack hat sich in einem neuen Livestream zur aktuellen Auseinandersetzung rund um Manuellsen geäußert und dabei seine generelle Sicht auf Internet-Beef erklärt. Er betont, dass er Manuellsen persönlich nicht kennt, die Dynamiken aber seit Jahren beobachtet. Im Fokus steht für ihn der Unterhaltungswert solcher Konflikte und die Diskrepanz zwischen Ankündigungen und tatsächlichen Konsequenzen.
Wörtlich sagte er: „Manuelssen noch nie kennengelernt, aber man hat schon oft das Gefühl, jetzt gar nicht auf den Beef bezogen, sondern im Allgemeinen auf diese Beeferei im Internet, da wird immer nur mit Platzpatronen geschossen.“ Die immer gleichen Drohgebärden und Ansagen führen seiner Erfahrung nach selten zu realen Konsequenzen.
Monte beschreibt das Spektakel als wiederkehrendes Muster aus Anspannung, Lautstärke und Auflösung ohne Ergebnis. „und dann passiert am Ende des Tages, das ist ja auch gut so, passiert immer gar nichts.“ Für ihn bleibt das ein Schauplatz, der von außen betrachtet wird, ohne echte Eskalation.
Einordnung im laufenden Konflikt
Seine Aussage ordnet sich in die jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Figuren aus Rap- und Streaming-Welt ein. In den vergangenen Tagen gab es mehrere Reaktionen auf beiden Seiten, in denen Grenzen, Rollenverständnisse und Wahrnehmungen diskutiert wurden. MontanaBlack hält die Debatte für ein wiederkehrendes Internet-Phänomen, das vor allem Aufmerksamkeit erzeugt.
Der Streamer hebt den Entertainment-Aspekt hervor und vergleicht die Dynamik mit Reality-TV. „Das ist immer für mich persönlich so gutes Entertainment. Das ist wie so eine Hartz-IV-TV auf RTL 2.“ Das Publikum beobachte, bewerte und ziehe seine Schlüsse aus den öffentlichen Statements.
Gleichzeitig verweist Monte auf den Effekt solcher Shows auf die Zuschauerperspektive. Viele fühlten sich nach dem Zuschauen intellektuell bestätigt. Den Ton fasst er so zusammen: „Das guckt man sich an und amüsiert sich darüber und fühlt sich danach, als wenn im Familienstammbaum irgendwo der Albert Einstein drin vorkommt.“ Seine Botschaft: viel Lärm, viele Klicks, wenig Substanz.
