6,5 Jahre Knast – Arafat äußert sich zur Haftstrafe von Dudi361

Dudi361

Bis vor wenigen Monaten war Dudi361 einer der aufstrebenden Rapper und Tiktoker. Mit seiner Musik konnte er sich zwar keinen wirklichen Namen machen, dafür aber mit Boxkämpfen und Tiktok-Fitna, durch die er im Begriff gewesen ist, sich eine lukrative Karriere aufzubauen. Vor allen Dingen durch Amateur-Boxkämpfe konnte er auf sich Aufmerksam machen.

6,5 Jahre Haft + Schmerzensgeld

Doch im Oktober 2025 wurde bekannt, dass seine Karriere ein jähes Ende gefunden hat. Wie eine Reportage von STRG_F enthüllte, befindet sich Dudi361 nämlich seit mehreren Monaten im Knast und wird dort noch eine ganze Weile bleiben. Vor dem Landgericht Berlin wurde Dudi zu 6,5 Jahren Knast und einer Zahlung von 24.000 Euro Schmerzensgeld an seine Ex-Freundin verurteilt.

Angeklagt war er wegen Zwangsprostitution und Vergewaltigung in mehreren Fällen. Er soll 18-Jährige mehrfach missbraucht haben, in einem Fall davon war sie noch minderjährig. Außerdem soll er sie ab ihrem 18. Geburtstag gewzungen haben, anschaffen zu gehen. Einer viel härteren Strafe konnte er nur entgehen, weil er vor Gericht geständig gewesen ist:

„Jetzt ist das Urteil da. Dudi wurde schuldig gesprochen wegen vier Vergewaltigungen. Außerdem hatte er die Zwangsprostitution und die Körperverletzung bereits zugegeben. (…) Jetzt muss Dudi sechs Jahre und sechs Monate ins Gefängnis.“

Arafat Abou-Chaker

Direkt im Anschluss an die Verurteilung ist die „Akte Dudi“ in der gesamten Deutschrapszene umgehend geschlossen worden. Niemand wollte sich zu ihm äußern oder auch nur in irgendeiner Weise etwas mit dem verurteilten Vergewaltiger zutun haben. Einige Wochen nach dem endgültigen Urteil gibt es nun doch ein Statement. Arafat Abou-Chaker teilte in einem kürzlichen Livestream mit, mit dem Anwalt von Dudi gesprochen zu haben.

Nach diesem Gespräch ist er der Überzeugung, dass die Vorwürf nicht der Wahrheit entsprachen. Dafür habe er aber „andere Scheiße gebaut“, für die er zurecht im Knast sitzen würde, so die Meinung des 49-Jährigen. Seiner Ansicht nach hätten gut 3 Jahre Gefängnis ebenfalls ausgereicht:

„Naja, unschuldig? Sechseinhalb Jahre zu bekommen? Unwahrscheinlich. Aber ich bin der Meinung, dass man ihm die Vergewaltigung – weil ich Background-Wissen habe mit seinem Anwalt – zu Unrecht angehängt hat. (…) Aber er hat dafür andere Scheiße gebaut und er wurde bestraft. Nach meiner Meinung, hat er 3 Jahre Zuviel bekommen.“