„Habe die Bilder noch im Kopf (…) die Situation ist kein Spaß“ – Raf Camora berichtet über den Drohnenangriff

Raf Camora schildert Rückkehr und Eindrücke aus Dubai

Raf Camora hat sich in seiner Instagram-Story zum eskalierenden Krieg in der Region geäußert. Der Wiener Rapstar berichtet von seiner Rückreise aus den Emiraten und dem Eindruck der Angriffe: „Ich bin zurück aus Dubai. Gestern mit dem ersten Flug der Emirates.“ Die Szenen vor Ort haben ihn sichtbar mitgenommen: „Ihr habt alle die Bilder gesehen, ich habe sie noch in meinem Kopf und sie machen mir ein schweres Herz.“

In seinem Statement setzt er ein klares Zeichen gegen Zynismus in den sozialen Medien und betont die Realität der Menschen in Dubai: „Ich verstehe weder die Schadenfreude in den Kommentaren , noch die Kriegsreporter Influencer, noch die die tun als wär nichts.“ Er erinnert daran, dass Dubai Millionenstadt und Lebensort ist: „Dort wohnen 3.6 mio Menschen. Auch Menschen ohne Lambo.“

Für Raf ist die Stadt seit Jahren Kreativ- und Lebensmittelpunkt: „Ich habe meine letzten 4 Alben dort aufgenommen und und sehe die Palme und das Studio im „Amongs Few” irgendwo als mein zu Hause.“ Den Schutz vor Ort hebt er deutlich hervor: „Die Situation ist kein Spaß und ich will mir nicht vorstellen wie es wäre ohne den Iron Dome & der wirklich krassen Organisation dort.“ Abschließend bedankt er sich: „Danke an alle Fans die Gedanken bei uns hatten.“

Drohnenangriffe, regionale Eskalation und Nadines Dank

Auch Rafs Frau Nadine meldete sich: „Wir sind inzwischen wieder aus Dubai zurückgekehrt. Die Ereignisse der letzten Tage haben viele Menschen bewegt – und wir waren mittendrin.“ Sie betont die funktionierende Organisation vor Ort: „Umso dankbarer bin ich, dass es uns gut geht und dass die Organisation vor Ort in dieser Situation so gut funktioniert hat.“ Ihr Mitgefühl gilt allen Betroffenen: „Meine Gedanken sind bei allen, die noch dort sind oder von den Geschehnissen betroffen sind.“

Zur Lage: Der Konflikt ist zu einem offenen Krieg zwischen Iran sowie Israel und den USA geworden. Laut Agenturberichten kam es zu gegenseitigen Angriffen mit Raketen und Drohnen. Auch Golfstaaten sind betroffen. In Dubai wurden Explosionen gehört, Abfangmaßnahmen führten zu Bränden durch Trümmer, zeitweise kam es zu Störungen im Hafen Jebel Ali.

Zahlen aus den Emiraten verdeutlichen die Bedrohung: Hunderte Raketen und über tausend Drohnen wurden registriert, der Großteil abgefangen, dennoch gab es Einschläge, Brände und wirtschaftliche Folgen. Eine schnelle Deeskalation ist derzeit nicht absehbar. Nadine resümiert mit Hoffnung: „Ich wünsche allen viel Kraft und hoffe sehr, dass dieser Ort, der mir persönlich viel bedeutet, diese Zeit gut übersteht. Vielen Dank an alle die mir geschrieben haben. ❤️“

Raf Camora via Instagram Story
Raf Camora via Instagram Story