Witwe von Xatar (†43) – Farvah Hajabi bricht ihr Schweigen zum Tod ihres Mannes

Xatar

Am 7. Mai 2025 ist Xatar im viel zu frühen Alter von nur 43 Jahren von uns gegangen. Der plötzliche Tod des Bonner Rappers und Unternehmers ließ nicht nur Millionen von Fans geschockt zurück. Er hinterließ auch eine Frau und 5 gemeinsame Kinder, die vom überraschenden Tod ihres Vater und Ehemannes mitgenommen wurden.

Farvah Hajabi

Seit seinem Tod kümmert sich die Familie von Xatar darum, dass seine letzten Projekte finalisiert und seine Legacy weitergeführt werden. Dazu gehören zum einen eine TV-Doku, sowie ein weiteres Soloalbum, die Xatar bereits zu Lebzeiten begonnen, bzw. abgeschlossen hat. Seine Hinterbliebenen wollen ihm den Wunsch erfüllen, diese Werke mit seinen Fans zu teilen.

Dadurch sieht sich nun auch die Witwe des Rappers, Farvah Hajabi, in der Pflicht, ihren Ehemann in der Öffentlichkeit zu vertreten. Ihre Identität ist in der Vergangenheit zwar nicht geheim gewesen und existieren gemeinsame Bilder, trotzdem hat sie sich bewusst zurückgehalten und bisher nicht öffentlich geäußert.

Interview

Um seine letzten Projekte in die Tat umzusetzen, traut sich Farvah nun jedoch in die Öffentlichkeit und spricht zum ersten Mal überhaupt über ihren verstorbenen Ehemann. Dem General-Anzeiger gegenüber haben sie und Tobi Hille, der Manager von Xatar, ein Interview gegeben und darin über den Rapper als Privatmensch und Künstler gesprochen und wie es in den kommenden Monaten weitergeht.

Farvah teilt dabei eine bewegende Aussage von Xatar, der sich schon früh mit seinem eigenen Tod auseinandergesetzt hat. Ihm war es immer am wichtigsten, etwas zu hinterlassen und alles andere dem Schicksal zu überlassen. Er war der Überzeugung, dass seine Geschichte ohnehin schon geschrieben gewesen ist. Sie sprach auch über die bewegende Anteilnahme von Fans, die bis heute anhält.

Manager Tobi Hille erklärte zusätzlich, dass der Fokus jetzt erst einmal auf der Doku und dem Tribute-Konzert in Köln liegen. Danach will man sich dem letzten Album von Xatar widmen. Das Projekt soll also nachwievor erscheinen, allerdings erst in etwas fernerer Zukunft. Die Einnahmen all dieser Projekte sollen ausschließlich der Familie von Xatar zugutekommen.

Farvah Hajabi über Xatar

„Erst heute Morgen kniete ein weinender junger Mann auf dem Friedhof, der extra aus München angereist war. (…) Er hat immer gesagt: „Ich bin nicht gekommen, um zu bleiben, sondern um etwas zu hinterlassen.“ Seine Einstellung war: „Es ist alles bereits geschrieben, der Stift liegt beiseite und die Tinte ist trocken.“ Man muss auf Gott vertrauen, das hat er mich gelehrt.“

Manager Tobi Hille über die Projekte von Xatar

„Wir werden sein Erbe schützen. Das Tribute-Konzert und die Dokumentation stehen jetzt im Fokus. Alles Weitere - wie etwa sein unvollendetes Album - braucht Zeit und passiert in enger Absprache mit Farvah. Die Familie steht an erster Stelle.“

Das ganze Interview beim General-Anzeiger

General-Anzeiger