Mega-Steuerschulden – Floyd Mayweather soll der US-Pass entzogen werden

Floyd Mayweather

In den vergangenen paar Monaten wurde immer deutlich, dass Floyd Mayweather in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten steckt. Die Boxlegende galt in der Vergangenheit als einer der bestbezahlten Sportler der Geschichte (Platz 10) und als cleverer Geschäftsmann, der sein Geld in Immobilien-Projekte investiert. Inzwischen ist jedoch klar, dass seine Geschäfte alles andere als klug gewesen sind.

54 Millionen Dollar Kredit

Noch 2021 gab Mayweather großspurig an, für immer ausgesorgt zu haben und teilte mit, dass jeder von seinem unfassbaren Reichtum erfahren sollte. Als Boxer soll er insgesamt bis zu 1 Milliarde Dollar verdient haben. Ende des letzten Jahres bekam dieses Image jedoch Risse, nachdem sein langjähriger Erzfeind 50 Cent erstmals den Vorwurf erhob, dass Mayweather verschuldet sein soll.

Im Januar 2026 wurden diese Vorwürfe durch einen Bericht des Business Insider untermauert. Daraus ging hervor, dass nicht nur mehrere Gerichtsverfahren wegen nicht bezahlter Rechnungen gegen ihn laufen, sondern dass der 49-Jährige seine 14 Immobilien in Zahlung gegeben hat, um einen Kredit über 54 Millionen Dollar zu erhalten.

Mit diesem Kredit soll Floyd Mayweather seine laufenden Kosten decken können, muss aber gleichzeitig horrende Zinsen von 9% im Jahr darauf zahlen. Das bedeutet Zinszahlungen von 5 Millionen US-Dollar im Jahr, um diesen Kredit zu bedienen. Kann er nicht zahlen, sind seine gesamten Habseligkeiten weg.

US-Pass eingezogen

Nun hat das Ring Magazine weitere Gerichtsdokumente rundum Floyd erhalten, wonach alleine die US-Steuerbehörde IRS über 7,25 Millionen US-Dollar von ihm haben möchte. Zahlt er diese Steuerlast nicht zeitnah, kann die US-Behörde sogar seinen Reisepass für ungültig erklären.

Dadurch wird Mayweather auch seinen geplanten Showkampf in Griechenland nicht absolvieren können. Der Boxer tourt seit geraumer Zeit auf der gesamten Welt und hält Pseudo-Kämpfe mit lokalen Influencern ab, um so an Geld zu kommen. Die IRS könnte dieses Geschäftsmodell verhindern, indem man seinen Pass für ungültig erklärt. Danach wäre es ihm unmöglich, aus dem Land auszureisen und im schlimmsten Fall sogar Steuerflucht zu begehen.

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