Pa Sports: „KC Rebell war immer Artist – da hätte er bleiben müssen“

Pa Sports

Vor kurzem war Pa Sports zu Gast im „Irgendwas mit Culture“ Podcast von Kia Zolfagari und hat dort sehr frei und locker über etwaige Themen gesprochen. Einige Aussagen des Esseners aus diesem Interview haben inzwischen dazu geführt, dass der Streit mit Manuellsen wieder hochgekocht ist.

Aber Pa Sports hat sich auch zu anderen Rappern und ehemaligen Beef-Gegnern geäußert und dort seine Einschätzung zu deren Karriere gegeben. So auch KC Rebell, den er ähnlich lange kennt wie Manuellsen und dem er ebenfalls zu einigen anderen Entscheidungen in seiner Karriere geraten hätte.

„Da hätte er bleiben sollen“

Wie Pa Sports in dem Gespräch beschreibt, ist KC Rebell aus seiner Sicht schon immer „unfassbar talentiert“ gewesen. Schon während ihrer Jugendzeit habe KC Rebell extrem schnell dazugelernt und sei dadurch auch künstlerisch schnell besser gewesen als er selbst. Und das, obwohl Pa Sports länger gerappt hat als er.

Dafür habe KC Rebell sich aus seiner Sicht aber nie ausreichend mit dem geschäftlichen Aspekt des Musikbranche auseinandergesetzt. Aus diesem Grund, so Pa Sports, ist sein Label auch nicht auf ähnliche Weise durchgestartet wie Life is Pain. Nach Ansicht von Pa Sports hätte KC Rebell sich ausschließlich auf die Arbeit als Künstler fokussieren sollen.

Pa Sports über das Talent von KC Rebell

„Hussein ist immer unfassbar talentiert gewesen, er war auch sehr schnell besser als ich damals. Obwohl ich länger gerappt hab, aber er war einfach, in dem Alter wenn du 14 bist, da machen diese 3-4 Jahre Unterschied was. Und er konnte sehr schnell vielmehr aufsagen, rhetorisch einen viel besseren Wortschatz. (…) Und er war als Künstler immer sehr, sehr gut.“

„Da drin hätte er bleiben müssen“

„Er hat mich kennengelernt. Ich war für ihn so bisschen der Weg ins Geschäft rein, wo es professionell ist. (…) Dann war Manuell da, es war immer jemand da. Dann war Farid da. Und er hat glaube nicht verstanden: Ich bin Artist. (…) Da hätte er bei bleiben sollen. Er war der Artist, der auch seit Tag 1 nie viel connected. (…) Er hat im Studio immer funktioniert. Und da drin hätte er bleiben müssen.“

Hier hört ihr den Podcast