Nach „verstörendem“ Auftritt beim Morgenmagazin - Ikkimel rechnet mit ZDF-Auftritt ab

Der Auftritt, der zum Gesprächsthema wurde

Rund sechs Wochen ist es her, dass Ikkimel mit ihrem Auftritt im ZDF-„Morgenmagazin“ für reichlich Gesprächsstoff sorgte. Die Berlinerin performte dort im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft ihren Song „Fußballmänner“ - und erntete dabei ein auffällig regungsloses Publikum im Studio. Mehrere Zuschauer blickten während des Auftritts sichtlich irritiert ins Leere oder starrten auf den Boden, während der Clip online längst seine Kreise zog.

Das ZDF verteidigte die Einladung im Nachgang damit, der Song greife das Thema Fußball „aus einer popkulturellen Perspektive“ auf und komme gerade bei jungen Menschen gut an. Bei vielen Zuschauern blieb dennoch vor allem die betretene Stille im Studio hängen, die dem Auftritt seinen Ruf als einer der denkwürdigsten TV-Momente des Jahres einbrachte.

International setzte sich das Thema fort: US-Rapperin Doechii griff den Clip auf und sorgte damit auch jenseits des Atlantiks für Aufmerksamkeit rund um Ikkimels TV-Moment. Damit wurde aus einem eigentlich lokalen TV-Auftritt ein Gesprächsthema, das die Berlinerin bis heute begleitet.

Jetzt liefert Ikkimel den Nachschlag

Mit dem estnischen ESC-Star Tommy Cash, der 2025 mit seinem Hit „Espresso Macchiato“ international durchstartete, hat Ikkimel nun den gemeinsamen Song „Miss Universe“ veröffentlicht - und spielt darin direkt auf ihren „Morgenmagazin“-Moment an. In den Lyrics heißt es: „Verstöre sie im MoMa, voll auf Ketamin“. Der Track dreht sich thematisch um Partys, Alkohol und exzessive Nächte.

Auch ihre internationalen Ambitionen, die sie zuletzt mit ihrem ersten englischsprachigen Song unterstrichen hatte, greift Ikkimel in „Miss Universe“ auf: „Jetzt international ich bin ein Star“, rappt sie darin selbstbewusst und untermauert damit ihren Anspruch, auch über Deutschland hinaus wahrgenommen zu werden.

Zur Veröffentlichung teilten Ikkimel und Tommy Cash ein gemeinsames Bild auf Instagram, auf dem beide mit rasierten Köpfen zu sehen sind - sie mit einem Bierkrug, er mit einem Gewehr in der Hand. Der Post kommt bei den Fans gut an und sammelte innerhalb kurzer Zeit weit über 90.000 Likes, was den Hype um den Track zusätzlich befeuert.