Nach 50 Cent-Doku – Sean ‚Diddy‘ Combs soll für Tupac-Mord angeklagt werden

Sean ‚Diddy‘ Combs

Was für eine dramatische Wendung im Mordfall Tupac Shakur! In wenigen Wochen jährt sich die Ermordung des US-Rappers zum 30. Mal. Jahrzehntelang galt der Mord von dem Rapper als einer der bekanntesten ungelösten Kriminalfälle der Welt und es schien so, als würde das für immer so bleiben.

Doch eine Reihe von neuen Hinweisen und Missgeschicken seitens der Täter, bringt nun endlich Licht ins Dunkle. Und einige Monate nach Erscheinen der Netflix-Doku „Sean Combs: The Reckoning“ sieht es nun so aus, als würde auch Diddy in dem Mordfall angeklagt werden.

Keefe D.

Vor wenigen Tagen begann der Mordprozess gegen Keefe D. Er sitzt seit September 2023 in Untersuchungshaft, wo er auf das Gerichtsverfahren wartete. Der ehemalige Gangboss aus Las Vegas sorgte selbst dafür, dass die Ermittler auf ihn aufmerksam geworden sind.

In einem Interview gab er zu, seinem Neffen die Anweisung zum Mord gegeben und das Fahrzeug gelenkt zu haben. Auch in seinem 2019 erschienenen Buch prahlte er mit Details aus der Mordnacht. Als er ins Visier der Ermittler geriet, versuchte er dieses Geständnis zu revidieren und erklärte einem TV-Sender gegenüber, dass er mit den Interviews und seinem Buch nur Geld verdienen wollte. Demnach habe der Verlag ihn dafür bezahlt, die Schuld auf sich zu nehmen.

50 Cent

Neben Keefe D. ist nun auch Diddy zum Thema im Mordfall Tupac Shakur geworden. Grund dafür ist die Zeugenaussage eines FBI-Agenten, der dem Hiphop-Mogul zu Last gelegt hat, den Mord an Tupac in Auftrag gegeben zu haben.

Hinweise darauf lieferte bereits die Diddy-Doku von 50 Cent, die vergangenen Dezember auf Netflix erschienen ist. Darin wurde erstmals sehr konkret eine Verbindung zwischen Sean Combs und dem Mord an Tupac gezeichnet, Die Aussage des FBI-Agenten stützt die in der Doku aufgestellte These weiter und soll laut eines Berichts von The Telegraph nun zu einer weiteren Anklage führen.

50 Cent teilt die Meldung und die Zeugenaussage