Inscope erklärt, wie Karl Ess sich ein „Milliardengeschäft“ entgehen lassen hat
Karl Ess
Karl Ess steht seit Monaten im Fokus, weil seine Geschäfte hinter dem Social-Media-Schein zurückbleiben sollen. Trotz seiner Selbstdarstellung als Multimillionär, Unternehmensberater und Life Coach werfen Berichte und Aussagen ehemaliger Weggefährten Fragen auf. Besonders präsent ist der Vorwurf offener Schulden gegenüber Tim Gabel.
Gabel erklärte öffentlich, Ess habe ihm seit Jahren eine sechsstellige Summe nicht beglichen und ein Schuldanerkenntnis abgegeben. Sein O-Ton: „Karl, wir sind also deine Kinder? … Du wolltest die 109.000 Euro mitbringen, die du mir schuldest. Eigentlich sind wir jetzt nach 10 Jahren bei knapp 200.000 Euro wegen den Zinsen. Ich hab gesagt, 109.000 ist okay.“ Zudem sprach er von weiteren finanziellen Engpässen: „… dass du zum Notar gehen musstest und ein Schuldanerkenntnis unterschrieben hast, weil du deine Mietwagenschulden nicht bezahlen konntest.“
U-Haft
Im August 2026 folgte dann die nächste Eskalation: Haftbefehl und U-Haft. Ein Gerichtssprecher bestätigte: „Der Beschuldigte Karl Christian E. wurde aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts München festgenommen und befindet sich seitdem in Haft.“ Offiziell kommuniziert wird der „Verdacht auf gewerbsmäßigen Bandenbetrug“. Das mögliche Strafmaß reicht laut Berichten von Bewährung bis zu zehn Jahren.
„Wäre heute ein Milliardengeschäft“
Dabei hätte alles ganz anders für Karl Ess laufen können, wie sein ehemaliger Schützling und Weggefährte Inscope21 erkärt. Inscope meldet sich in einem Stream zu Wort und skizziert, wo Ess seiner Meinung nach die Weichen falsch gestellt hat. Der ehemalige Fitness-Influencer war früh mit GA, ProFuel und seinem 360-Grad-Programm präsent. Und das lange vor Marken wie ESN, GymShark und Co., die heutzutage Big Player in diesen Bereichen sind.
Inscope argumentiert, Ess habe statt auf seinen Fitness-Markenkern auf seine Inszenierung als Geschäftsmann gesetzt. Damit sei die Chance vertan worden, die Nische langfristig zu dominieren. Trotz persönlicher Differenzen zeichnet er ein klares Bild eines verpassten Potenzials.
Inscope21 über Karl Ess
„Digga, Karl hatte damals das 360-Grad-Paket. Er hatte GA, Gym Aesthetics, noch vor Gymshark. Er hatte ProFuel, noch vor diesen ganzen ESN. Der hatte diese ganzen Sachen, die heute so ultra big sind. Musst du überlegen, die ultra big sind. Das hätte der alles machen können. Der hätte diese Fitnessszene ownen können. Der hätte die ownen können. Das wäre heute ein Milliardengeschäft für ihn.
Ob er es natürlich gemacht hat und so weiter, steht natürlich auch fraglich im Raum. Aber ich denke mal so, Bro, das wäre so krass alles gewesen. Naja, da seht ihr, aber ich will es auch immer wieder sagen. Da seht ihr, was passiert, wenn man greedy wird. Wenn man zu greedy wird. Wenn man denkt, man muss zu so bla bla bla immer die ganze Zeit: Oh, ich will aber mehr und ich will es schneller und bla bla bla. Das ist auch so eine Sache.“
Die Ansage von Inscope21 zu Karl Ess
