Schwerste Zeit seines Lebens – Samra äußert sich zu den Missbrauchs-Vorwürfen

Buch von Samra

Samra geht unter die Schriftsteller und hat sein Buch „1995 Lichterfelde“ veröffentlicht. Das Buch skizziert den privaten, wie auch den berufliche Werdegang von Samra. In einer Passage aus dem Buch öußert sich der Berliner Rapper nun erstmalig ausführlich zu den Missbrauchsvorwürfen gegen seine Person.

Die Influencerin Nika Irani warf dem Rapper vor, sie s*xuell missbraucht zu haben und reichte Klage gegen ihn ein. Nur dank einer geheimen Videoaufnahme, in der sie ihren Plan ankündigte, Samra mit falschen Vorwürfen erpressen zu wollen, konnte das Gegenteil bewiesen werden. Sie selbst musste schlussendlich eine Strade zahlen.

Samra blickt auf den Skandal zurück

„Was mich verrückt machte, war die Tatsache, dass ich aber genau das nicht war. Ich war kein Vergewaltiger und ich Verstand nicht, warum das halbe Land dieser Frau glaubte. Mir ging die Angelegenheit unglaublich nah und ich bin bis heute froh, dass ich das Ganze überhaupt überlebt habe.

Denn tatsächlich fiel ich, als mir die enorme Tragweite der Vorwürfe bewusst wurde, mental in ein besonders tiefes Loch. Ich konnte quasi in Echtzeit beobachten, wie das Thema größer und größer wurde und sich Medien förmlich darauf stürzten.
Von einem Tag auf den anderen erfuhr ich eine mediale Aufmerksamkeit, die ich nicht mal während meiner musikalisch erfolgreichsten Phase erlebt hatte.

Jede nennenswerte Zeitung berichtete über die Vorwürfe und selbst in renommierten TV Formaten von ZDF RTL und Co.
spielte ich plötzlich eine Rolle. Mich schockte das damals enorm. All diese Medien hatten sich vorher nie für mich interessiert.

Mein musikalischer Erfolg, die Nummer 1 Singles und die Rekorde, die ich gemeinsam mit Cappy gebrochen hatte, all das war ihm völlig egal gewesen. Aber jetzt, wo es Negatives über mich zu berichten gab, stürzten sie sich auf mich wie Geier auf 1 totes Tier.

Am meisten schmerzte es mich, dass ich bei keinem der Pressevertreter, die über das Thema berichteten, das Gefühl hatte, dass es ihm wirklich um die Wahrheit geht. Den meisten schien es eher darum zu gehen, den Tiefen Fall eines Menschen abzubilden, den sowieso niemand in dieser erfolgreichen Position gewollt hatte.“

Das Buch von Samra