7,4 Millionen Euro-Deal – Geldwäsche-Razzia in der Villa von Arafat Abou-Chaker
Arafat Abou-Chaker
Seit heute Morgen findet eine großangelegte Razzia in ganz Deutschland verteilt statt, darunter auch in der Villa von Arafat Abou-Chaker in Kleinmachnow. Insgesamt wurden, bzw. von der Polizei 7 Objekte in und um Berlin, in Recklinghausen, Potsdam und Essen durchsucht.
Verdacht der Geldwäsche
Sie alle stehen mutmaßlich im Zusammenhang mit dem Verdacht der Geldwäsche und der Verschleierung von Vermögenswerten. Laut Aussage der Staatsanwaltschaft von Frankfurt (Oder) richten sich die Ermittlungen gegen drei Personen im Alter von 24, 25 und 40 Jahren. Vermutlich handelt es sich hierbei um Familienmitglieder der Abou-Chakers.
Arafat Abou-Chaker selbst steht wohl nicht im Fokus der Ermittlungen. Allerdings machte ein Ermittler gegenüber der BILD deutlich, was das wahre Ziel des Einsatzes ist. Man erhofft sich offenbar, Arafat und dessen „Clan“ am Ende doch noch irgendwie dranzukriegen: „Al Capone wurde schließlich wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Vielleicht ist dem Clan jetzt auf diesem Wege beizukommen.“
7,4 Millionen Euro-Villa
Auslöser der Ermittlungen ist die Zwangsversteigerung der Kleinmachnow-Immobilie im Jahr 2022. Bushido erwirkte damals, dass sein Teil des Objekts verkauft werden sollte. Am Ende war es Ahmed Abou-Chaker, der damals 21-Jährige Sohn von Arafat, der das Mindestgebot von 7,4 Millionen Euro abgegeben hat und die Villa kaufte.
Dadurch gehörte Arafat und seiner Familie fortan das gesamte Grundstück in Kleinmachnow, dessen Wert auf knapp 15 Millionen Euro geschätzt wurde. Bushido wiederum bekam 3,7 Millionen Euro aus der Zwangsversteigerung. Der Rapper ist in der aktuellen Razzia nicht beschuldigt oder anderweitig involviert. Stattdessen geht es wohl vor allem darum, woher das Geld gekommen ist und ob möglicherweise Vermögenswerte verschleiert wurden.
Interessante Info zu den Ermittlungen: Das LKA und die Polizei Berlin wurden vor der Razzia bewusst nicht über den Einsatz informiert. Dadurch hat man offenbar erreicht, dass im Vorfeld der Aktion keine Informationen an die Betroffenen durchgesickert sind…
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