„Da hat er 30 Jahre was von“ – Oliver Pocher enthüllt, wie viel Geld ihm Fat Comedy schuldet
Fat Comedy vs. Oliver Pocher
Vor einigen Wochen hat sich der Vorfall zum vierten Mal gejährt, als Fat Comedy für einen deutschlandweiten Eklat sorgte. Im März 2022 traf der Social Media-Comedian am Rande eines Box-Events in der Dortmunder Westfalenhalle auf Oliver Pocher und schlug zu. Per Ohrfeige schlug er seinen Comedy-Kollegen vom Stuhl. In der darauffolgenden Zeit verhöhnte er Pocher mehrfach wegen des Vorfalls.
Schadensersatz
Dass sich diese eine Ohrfeige so sehr zu seinem Nachteil entwickeln würde und sein Lebem auf so viele Jahre beeinflusst, hätte Fat Comedy zum damaligen Zeitpunkt vermutlich nicht gedacht. Aber für den heute 26-Jährigen bedeutete der Vorfall effektiv das Ende seiner Social Media-Karriere und einen Schuldenberg, der ihn potenziell auf Jahrzehnte begleiten könnte.
Wie Oliver Pocher mitteilt, erhielt Fat Comedy eine Strafe in Höhe von 100 Tagessätzen á 15 Euro, was einem Nettomonatseinkommen von nur 450 Euro entspricht. Auf dieser Basis errechnete das Gericht eine Strafe von 1.500€, was Pocher als „lächerlich“ empfindet. Gleichzeitig gilt Fat Comedy dadurch auch als vorbestraft.
Zusätzlich dazu kommt aber auch eine Schadensersatzforderung in Höhe von 65.000 Euro, die Pocher seit dem Urteil nach und nach eintreiben lassen kann. Diese würde auch nicht verjähren, sodass Pocher und seine Anwälte selbst in 30 Jahren noch nachschauen könnten, ob bei Fat Comedy etwas zu holen ist. Jedes Mal wenn sich Geld auf dessen Konten befindet, kann Pocher zugreifen und seinen Schadensersatz begleichen. Das wirkt ziemlich düster für Fat Comedy…
Oliver Pocher über die Strafe für Fat Comedy
„Wir haben ja zivilrechtlich unseren Punkt schon gemacht (…) da sind es auch mittlerweile Strafen in Höhe von 60.000 – 65.000 Euro, die er zu zahlen hat. Auch trotz Privatinsolvenz verjähren die nicht. Das heißt, da hat er 30 Jahre was von.
Also wenn er jemals legales Geld in Deutschland verdient, sind wird halt da. Dann gibt’s ne Taschenpfändung und dann guckt man halt immer mal nach. Das hat eine viel langfristigere Wirkung. (…) Aber ich finde man hätte trotzdem härter ausurteilen müssen.“
Hier spricht er darüber
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