„Er wollte nie, dass wir zerstritten sind“ – Nimo und Capo haben sich für Haftbefehl versöhnt
Nimo & Capo
Nimo und Capo stehen wieder zusammen auf der Bühne! Während eines kürzlichen Aufritts ist es nach langer Zeit wieder zu einem öffentlichen Aufeinandertreffen der Rap-Stars gekommen, bei dem Nimo das Mikrofon ergriff und eine emotionale Rede hielt. Dabei teilten die Musiker auch mit, sich wieder versöhnt zu haben.
Offenen Streit gab es zwischen den beiden zwar nicht, das Verhältnis hatte sich seit mehreren Jahren aber deutlich abgekühlt. Während sie es stets vermieden haben, schlecht übereinander zu reden und der gegenseitige Respekt immer gegeben war, war es ein offenes Geheimnis, dass sie in Wahrheit auch Meinungsverschiedenheiten haben.
Nicht umsonst erklärte Nimo erst vor ein paar Monaten, dass es „nie wieder ein Capimo geben“ würde. Obwohl das Kollaboalbum von Capo und Nimo als Klassiker gilt und mit über 300 Millionen Streams mega erfolgreich war, haben beide Seiten angegeben, kein weiteres Kollabo mehr machen zu wollen. Selbst Millionenangebote dafür lehnen sie ab.
Aus Liebe zu Haftbefehl
Während seines Rede richtet Nimo ein paar emotionale Worte an Haftbefehl und erklärt, dass sowohl er, als auch das gesamte Publikum an diesem Abend nicht zusammen wäre, würde es Haftbefehl nicht geben. Er selbst wäre ohne Haftbefehl kein Rapper geworden. Dessen Wunsch sei es zudem gewesen, dass die gesamte Crew zusammenhält und sich nicht zerstreitet, sondern dass alle füreinander da sind. Ihm zuliebe haben Capo und Nimo an diesem Abend zusammengefunden, und somit auch deutlich signalisiert, dass untereinander wieder enger zusammenrücken.
Worte an Haftbefehl
„Wir dürfen niemals vergessen, den Respekt für unseren Bruder Aykut. Der durch die Hölle gegangen ist (…) damit wir es nicht machen müssen. Damit wir sehen, was wir besser machen können. Wir haben sehr viel von ihm gelernt. Weil ich würde heute nicht rappen, wenn es Aykut nicht geben würde. Er ist der Krasseste.“
„Er wollte nie, dass wir zerstritten sind“
„All das, ist sein Erbe. Das ist alles, was Babo schon immer wollte. Er wollte immer, dass wir alle erfolgreich sind, dass wir alle zusammen sind, dass wir alle zusammenhalten und unser Ding machen. Er wollte nie, dass wir zerstritten sind und alleine kämpfen. (…) Und dass es solche Abende gibt, das war sein Wunsch.“
Hier hört ihr die ganze Rede
