Schwesta Ewa enthüllt Song für Xatar: „Deine allerletzten Worte waren: Wir sehen uns bald“

Tribute to Xatar

Über 20.000 Fans und Dutzende von Freunden, Wegbegleitern, Rapkollegen und Angehörigen haben Xatar am gestrigen Abend in der Kölner Lanxess Arena gedacht. Das Konzert zum ersten Todestag der Bonner Raplegende war restlos ausverkauft und gefüllt mit emotionalen Momenten, Songs aus dem Werk von Xatar selbst und einigen neuen Songs verschiedener Künstler.

Neben den angekündigten Acts waren auch einige Rapper auf der Bühne, die im Vorfeld gar nicht angekündigt gewesen sind. Eko Fresh, Veysel und weitere haben neben den vorher angekündigten Jan Delay, Dardan, Farid Bang, Kalim und vielen weiteren dabei mitgeholfen, einen unvergesslichen Abend in Gedanken an Xatar zu schaffen.

Schwesta Ewa

Für einen der emotionalen Höhepunkte sorgte der Auftritt von Schwesta Ewa. Sie wurde von Xatar entdeckt und hat ihm zu verdanken, dass sie ihr Leben ändern konnte und es aus dem Rotlichtmilieu in die Rapindustrie geschafft hat. Für sie ist Xatar vielmehr als ein Labelchef gewesen, was sie in einem neuen Song für ihn zum Ausdruck gebracht hat.

Die Rapperin zeigte dem Publikum einen Song, den sie in Gedenken an Xatar geschrieben hat. Dabei kann sie ihre Trauer über den Verlust des legendären AON-Chefs nicht verbergen. Das war absolut schön…

Auszug aus dem Song von Schwesta Ewa

„Es geht nicht in meinen Kopf rein, aber du bist wirklich gegangen/
Nur Gott weiß, warum er dich so früh zu sich nahm/
Deine aller letzten Worte waren: ‚Wir sehen uns bald’/
ich glaub du wusstest, dass Azrael schon auf dem Weg zu dir war/
Du hast gewusst, du brauchst vor mir keine Geheimnisse haben/
denn auch wenn Streit zwischen und war, ich hab sie keinem gesagt/

Es heißt: Marmor, Stein oder Eisen bricht/
halten wir zusammen, weiß ich dass uns keiner f*ckt/
Alles oder Nix, das Label das Rapper aus Verbrechern machte/
alles was wir erzählt haben waren echte Sachen/
(…) Ohne dich könnt ich aus dem Rotlicht nie weg/
du machtest Eau de Parfum aus Eau de Toilette/
Ich hatte wirklich keine Ahnung, was du in mir sahst/
Aber Gott sei Dank, dass ich dich traf/“

Hier seht ihr den Ausschnitt