„Eingeschnappt wie eine kleine Göre“ – Shirin David wird kritisiert, weil sie „Gut genug“ ignoriert

„Gut genug“

Wie jeder mitbekommen haben dürfte, gibt es erstmals seit langer Zeit wieder einen internationalen Hit aus Deutschland. Nochmal bedeutender: Es handelt sich auch um einen deutschsprachigen Song, der international Wellen schlägt und es dank einer brillanten Hook von Blumengarten zum Sommerhit in den USA geschafft hat.

Die Single steht schon jetzt bei über 24 Millionen Streams auf Spotify und dürfte mittelfristig Gold- und Platin-Auszeichnungen in verschiedenen Ländern erreichen. Außerdem hat er Shirin David mit 8,1 Millionen monatlichen Hörern zur mit Abstand meistgehörten deutschen Künstlerin gemacht. Direkt gefolgt von den Produzenten Kitschkrieg und Sänger Blumengarten. Eine traumhafte Erfolgsgeschichte, die das Leben aller Beteiligten auf Jahre verändern wird.

Shirin David

Dennoch ist auffällig, dass sich Shirin David aller Erfolge zum Trotz offenbar nicht so richtig freuen kann. Seit Release der Single hat sie den Song nicht mit einer Silbe erwähnt und weder das Musikvideo auf ihrem Profil geteilt, noch etwas zu den Erfolgen des Songs gesagt. Ihre einzige Reaktion: Ein Kommentar unter einem Post von Blumengarten, in dem sie dem Sänger gratulierte.

„Eingeschnappt“

Jetzt wird die 30-Jährige von einem Rapkollegen ziemlich heftig für dieses Verhalten kritisiert. Wie Animus in seinem Podcast erklärt, war Shirin David bisher an zwei großen Hiphop-Momenten beteiligt, die für die Kultur relevant waren. Und seiner Einschätzung nach habe sie sich sowohl bei „Affalterbach“, als auch bei „Gut genug“ eingeschnappt verhalten und würde versuchen, diese Hiphop-Momente durch persönliche Befindlichkeiten zu zerstören:

„Affalterbach war ein Hiphop Culture-Moment finde ich. (…) Und Shirin David hat reingekackt. Hat versucht reinzukacken. Jetzt baut Kitschkrieg mit Blumengarten die internationale Brücke für deutsche Musik. Und wer versucht wieder reinzukacken, eingeschnappt wie so eine kleine Göre? Wieder Shirin David. Und das ist, was mich nervt.“

Ganz konkret geht es ihm in diesem Fall darum, dass Shirin David ganz offensichtlich demonstrativ Abstand von dem Song nimmt und so wenig wie irgendwie möglich mit „Gut genug“ zutun haben möchte. Er wünscht sich, dass sie sich und ihr Standing mit einbringt, um diesen Culture-Moment noch größer zu machen:

„Hör auf zu versuchen, diese grandiosen Hiphop-Momente zu ruinieren, indem du jedes Mal eingeschnappt bist. Du hast doch das Video gedreht, der Text wurde dir doch geschrieben, du hast doch eingerappt. Bring doch dieses verdammte Ding raus, poste zweimal in die Insta Story.“

Der Ausschnitt aus dem Podcast