„Aber ich bin beratungsresistent?“ – Manuellsen antwortet auf PA Sports Podcast-Aussagen

PA Sports’ Podcast-Aussagen als Auslöser

Im Talk-Format SprichKLARTEXT bei Arafat sprach PA Sports ausführlich über eine mögliche Zusammenarbeit mit Manuellsen. Dabei stellte der Life-is-Pain-Chef Regeln in Aussicht, die für Ruhe in Promophasen sorgen sollen. Wörtlich sagte er: „Wenn wir für jeden emotionalen Ausbruch eine Vertragsstrafe von 20.000 festlegen während der Promo-Phasen-zu Alben [haha]“.

Gleichzeitig betonte PA mehrfach seinen Respekt für das künstlerische Niveau von Manuellsen. Er erklärte im Gespräch: „Er ist ein großartiger Künstler. Er ist ein großartiger Künstler.“ Arafat bestätigte diese Einschätzung mit deutlichen Worten. Die Idee einer Vertragsstrafe wurde als organisatorischer Ansatz präsentiert.

Diese Aussagen bauten auf einem längeren Gesprächsstrang der beiden auf. PA erklärte, dass der Gedanke an ein gemeinsames Projekt bereits zuvor gereift sei. Die Debatte über Professionalität und klare Leitplanken markierte den Ton des Podcasts und bereitete den Boden für die spätere Reaktion von Manuellsen.

Manuellsens Livestream-Konter an PA Sports

Kurz darauf reagierte Manuellsen im Livestream und adressierte die Beratungskritik direkt. Er stieg mit einem ironischen Ton ein: „Das ist jetzt gar nicht so auf Ansage oder gar nicht auf Statement. Das ist einfach nur auf… Ich hab mich heute Mittag totgelacht, weil er gesagt hat. Ich bin beratungsresistent.“ Anschließend verwies er auf Personalentscheidungen bei PA: „Der größte Problemfall [Yakary], der größte Troublemaker, der größte Drogenabhängige in der Geschichte Deutschraps, war bei ihm unter Vertrag.“

Darauf folgten weitere Beispiele zu Künstlern aus dem Umfeld. Über einen weiteren Act sagte er: „Ein komisches Statement nach dem anderen. Eine Weibergeschichte nach der anderen. Dies-dass-Story nach dem anderen. Eine Schwangerschaftsstory nach der anderen. Ein Chaos nach dem anderen. Ein Trubel nach dem anderen.“ Die Aussage zielte auf die Frage ab, wer wirklich als anstrengend gilt.

Über Kianush äußerte sich Manuellsen respektvoll, verband dies aber mit Spott an Verschwörungs-Ideen: „Der andere Künstler… Für den ich nichts als Liebe habe. Okay? Ich hab wirklich Liebe für ihn. Der Bruder, sucht nach fliegenden Untertassen, Diggi. Und will uns seit 5 Jahren erklären: „Die Erde ist flach“.“ Abschließend beschrieb er seinen Alltag als ruhig und möchte damit den Kontrast zeichnen: „Ich verbringe mein Leben nur zu Hause oder im Studio. Oder beim Boxen. Mein Leben ist ein Dreieck.“