Pa Sports nutzt die verrückteste Methode, um sich auf das Battle mit Ssynic vorzubereiten
Pa Sports vs. Ssynic
In wenigen Tagen findet das wahrscheinlich meist erwartete Battle der letzten paar Jahre statt. Pa Sports lässt seinen Ankündigungen tatsächlich Taten folgen und wird im September in einem Acapella-Battle bei DLTLLY auf Ssynic treffen. Schon rund 2 Jahre zuvor bekundete Pa Sports sein Interesse an Live-Battles und deutete an, ein Match bestreiten zu wollen sobald er die Zeit dafür hat. Jetzt wo sein Haus fertiggebaut ist und er die Zeit dafür hat, hat er Nägel mit Köpfen gemacht.
Sein Gegner sollte ein großer Name sein, der die Battlerap-Szene als solches repräsentiert, ihm selbst nicht zu sehr ähnelt und gleichzeitig gut genug ist, um als Favorit in das Battle zu gehen. Nachdem Ssynic vor einigen Monaten bereits kurzen Prozess mit BeastBoy gemacht hat, wird ihm durchaus die Favoritenrolle gegen Pa Sports zugeschrieben.
Zwar hat der Essener Rapper die eindeutige Oberhand in Puncto Rapskills, dafür ist Ssynic deutlich erfahrener in Battletaktiken und hat Aspekte wie Defense, Comedy-Timing und Crowd Control über 12 Jahre studiert. Als Comedian verfügt er zudem über eine ähnliche Bühnenerfahrung wie Pa Sports.
Battle-Vorbereitung
Sowohl Pa Sports, als auch Ssynic haben inzwischen jeweils bekanntgegeben, dass ihre Texte für das Battle mittlerweile stehen. Beide Rapper nutzen die Wochen vor dem Event ausschließlich dafür, ihre Texte richtig auswendig zu lernen und an der Performance zu arbeiten.
Und während dieser Phase greift Pa Sports zu einem Mittel, dass es in dieser Form und Umsetzung vielleicht noch nie gegeben hat. Der Essener Rapper hat sich nämlich einen lebensgroßen Pappaufsteller von Ssynic anfertigen lassen, um seinem Gegner ins Gesicht schauen zu können, während er seine Runden übt.
Andere Battlerapper erklärten, dass sie ihre Battles üben, indem sie ihre Stehlampen anrappen. Pa Sports hat dieses Konzept nun auf die Spitze getrieben und will absolut nichts dem Zufall überlassen. Der 36-Jährige bereitet sich also ziemlich akribisch auf das Battle vor, liefert Ssynic damit aber ein weiteres Stück Angriffsfläche für das Battle.
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