Knossi enttäuscht von Ferrari: „Dieses Touch-Lenkrad – absoluter Haufen Schrott!“

Knossis testet Ferrari Roma

Knossi sorgt mit einer harten Ansage für Aufsehen: Der Entertainer lobt während seines aktuellen Videoblogs mit Omid Mouazzen das Design des Ferrari Roma, doch im Innenraum platzt ihm der Kragen. Sein Fokus liegt auf dem Touch-Lenkrad, das viele zentrale Funktionen über kapazitive Felder steuert. Beim ersten Eindruck im Cockpit erlebt er einen Bruch zwischen edlem Auftritt und digitaler Bedienlogik.

Sein Urteil fällt deutlich aus. Knossi sagt: „Ne, absolut ein Haufen Schrott. Wie kann man so enttäuscht werden? Ich find das Auto so geil. Das ist ein Ferrari – der ist wunderschön. Dann machst du den an, dann siehst du dieses Touch-Lenkrad und denkst dir nur: Was habt ihr gemacht? Wenn Enzo Ferrari das sieht.“ Vor allem der Motorstart über eine Touchfläche steht sinnbildlich für die Kritik an fehlender Haptik.

Die Roma-Baureihe kombiniert klassisches Gran-Turismo-Design mit volldigitalen Anzeigen und kapazitiven Tasten am Lenkrad. Klassische Auto-Fans sind von Displays im Innenraum oftmals nicht besonders angetan. Haptische Knöpfe gelten in der Regel als praktischer und hochwertiger als Display-Anzeigen mit Touchscreen. Viele Fahrer wünschen sich klare, mechanische Schalter für häufig genutzte Funktionen. Knossi schließt seine Bewertung knapp mit: „So eine Enttäuschung.“

Omid Mouazzen stimmt zu

Autohändler Omid Mouazzen kann Knossis Eindruck nachvollziehen. Er schildert seine erste Erfahrung mit dem Roma nach der Abholung: „Ungelogen, mein erster Test mit dem Auto. Ich bin mit so einer riesen Motivation hin zu dem Auto, hab das bei meinem Kunden abgeholt, gekauft und hierher gefahren. Stan genau hier auf dem Hof und hatte genau das gleiche gesagt was du gerade sagst.“ Die Ernüchterung setzt bei ihm an derselben Stelle ein: am Bedienkonzept.

In Tests wird die Touch-Bedienung des Ferrari Roma häufig als umständlich beschrieben, vor allem während der Fahrt. Präzise Eingaben erfordern Aufmerksamkeit, die sonst der Straße gilt. Klassische Drucktasten bieten fühlbares Feedback und werden in sportlich ausgelegten Fahrzeugen oft bevorzugt.

Für Ferrari ist das Thema sensibel. Die Marke steht für Performance und Auto Know-How. Auch andere Automarken haben in den letzten Jahren versucht, digitale Displays in ihre Fahrzeuge einzubauen um somit einen „technischen Fortschritt“ anzudeuten. Rein praktisch betrachtet sind mechanische Knöpfe aber oftmals die bessere Lösung. Das sieht auch Knossi so.

Hier seht ihr den Ausschnitt