Jimi Blue Ochsenknecht (34) zu 34.500 Euro Geldstrafe verurteilt
Jimi Blue Ochsenknecht verurteilt
Am Landesgericht Innsbruck ist Jimi Blue Ochsenknecht (34) wegen Betrugs verurteilt worden. Auslöser des Verfahrens war eine offene Hotelrechnung über 13.827 Euro für eine Geburtstagsparty im Jahr 2021, inklusive Übernachtungen und 16 Flaschen Champagner. Die Strafe beläuft sich auf insgesamt 34.500 Euro, wie aus dem Urteil hervorgeht.
Der Reality-Star erschien am Donnerstag nicht persönlich vor Gericht. Sein Anwalt erklärte, Ochsenknecht habe keinen Betrugsvorsatz gehabt und halte den Vorwurf für ungerechtfertigt. Er beantragte einen Freispruch und die Rückzahlung einer bereits gezahlten Geldbuße in Höhe von 18.000 Euro.
Das Gericht sah den Betrugsvorwurf dennoch als erwiesen an. Die Richterin sprach laut BILD von „fehlendem Unrechtsbewusstsein“ und „fortgesetzten Täuschungsmanövern“. Von der Geldstrafe werden die bereits gezahlten 18.000 Euro sowie 10.057 Euro für 22 Tage in Untersuchungshaft angerechnet. Übrig bleiben 6.442,49 Euro, die er innerhalb von 14 Tagen begleichen muss. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Offene Rechnung, Festnahme
Die Rechnung war zunächst offen geblieben. Erst nach der Festnahme von Ochsenknecht am Hamburger Flughafen im Juni 2025 wurde der Betrag durch seine damalige Ex-Freundin Yeliz Koc beglichen. Mit dem Urteil stellt das Gericht klar, dass die Umstände rund um die Feier und die späte Begleichung der Forderung strafrechtliche Relevanz hatten.
Für den TV-Star ist es nicht der erste öffentliche Ärger dieser Art. Er stand bereits mehrfach wegen Betrugsfällen in der Kritik und wurde zum Teil auch verurteilt. Der aktuelle Richterspruch verschärft den Druck auf sein Image und seine künftigen TV- und Geschäftsaktivitäten.
Finanziell wiegt die Entscheidung ebenfalls schwer. Durch die festgesetzte Strafe hat Ochsenknecht nahezu den gesamten Betrag verloren, den er im vergangenen Jahr durch seinen Sieg bei Promi Big Brother gewonnen hatte. Für seine Fans und Partner bleibt entscheidend, ob er gegen das Urteil vorgeht und wie er seinen Ruf wieder stabilisiert.
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