Anna-Maria Ferchichi spricht Klartext: „Das ist eine Unterstellung“

Anna-Maria Ferchichi

Anna-Maria Ferchichi, Ehefrau von Bushido und achtfache Mutter, hat in ihrem gemeinsamen Podcast mit dem Rapper erneut über das Thema Familienplanung gesprochen. Trotz vollem Haus und Kindern im Kleinkindalter denkt das Paar darüber nach, weitere Kinder zu bekommen - gegebenenfalls über eine Leihmutter. Dieser offene Umgang mit ihren Plänen sorgt für Gesprächsstoff und schürt Diskussionen in den sozialen Medien.

Hintergrund ihrer Überlegungen: Die ältesten Kinder sind zwischen 11 und 14 Jahre alt und stehen vor prägenden Jahren. Für einige sind internationale Internate und im Anschluss Elite-Universitäten ein realistisches Szenario. Das bedeutet, dass die Eltern in den kommenden Jahren weniger vom Alltag der Ältesten miterleben werden, während die jüngeren Kinder noch stark auf Betreuung angewiesen sind.

Auf Instagram erreichte Anna-Maria eine direkte Nachricht, die eine verbreitete These aufgreift: Sie wolle weitere Kinder, um sich von sich selbst abzulenken. Wörtlich hieß es: „Das ist ja genau das, was die Kritiker dir immer vorwerfen, dass du Kinder bekommen hast, damit du Ablenkung hast.“ Der Vorwurf traf einen Nerv - und führte zu einem klaren Statement der 42-Jährigen.

„Das ist eine Unterstellung“

In einem Videostatement machte Anna-Maria deutlich, dass sie solche Formulierungen nicht als Kritik akzeptiert. Sie betonte, dass Außenstehende ihre Motive nicht kennen können und sprach von einer falschen Zuschreibung. Ihr Widerspruch fiel deutlich aus: „Das ist keine Kritik, das ist eine Unterstellung. Das ist ein Unterschied. Und ich finde es immer verwunderlich, dass für Frauen, die sich für eine große Familie entscheiden (…) automatisch ein psychisches Defizit gesucht wird oder unterstellt. Ich sage ja auch nicht zu Frauen mit einem Kind, dass sie von einem Kind schon so genervt sind, dass sie sich für keine weiteren entscheiden. Das wäre eine bloße Unterstellung, einfach anmaßend und auch ein bisschen übergriffig.“

Gleichzeitig erläuterte sie, warum sie sich bewusst für eine große Familie entschieden hat. Freiheit und Verpflichtungen bewertet sie anders als manche Kritiker. Ihre Botschaft: Ein volles Haus ist eine Lebensentscheidung, kein Ausweichmanöver.

Abschließend stellte sie klar, dass Familienglück und Selbstverwirklichung zusammengehen können: „Ich weiß auch, dass für viele ein erfülltes Leben bedeutet: Wenig Verpflichtungen und viele Freiheiten. Ich habe mich entschieden, ein volles Haus zu haben, viele Verpflichtungen und ich liebe, liebe, liebe es. Ich kann mir nichts schöneres Vorstellen. Und eine große Familie schließt auch nicht, ein eigenes Leben aus.“

Hier seht ihr die Ansage