50 Cent reagiert – Sean ‚Diddy‘ Combs verliert nächsten Rechtsstreit und muss zahlen

Diddy verliert gegen NBCUniversal

Sean “Diddy” Combs hat im Rechtsstreit gegen NBCUniversal rund um die Doku „Diddy: The Making of a Bad Boy“ eine weitere Niederlage kassiert. Laut einem Bericht von TMZ wurde der Rap-Mogul verpflichtet, einen erheblichen Teil der Anwaltskosten des Medienkonzerns zu übernehmen.

In den Gerichtsunterlagen ist die Summe von 477.700,50 US-Dollar ausgewiesen. Hintergrund ist die Peacock-Serie „Diddy: The Making of a Bad Boy“, gegen die Diddy geklagt hatte. Der Medienunternehmen verteidigte sich erfolgreich gegen die Klage. Somit musste er Hiphop-Mogul für die Anwaltskosten der Gegenseite aufkommen. Diddy wiederum beanstandete vor Gericht, dass NBCUniversal die geforderten Gebühren zunächst deutlich höher angesetzt hatte. Ein Richter bewertete Teile der Abrechnung als überzogen und passte die Summe nach unten an.

Diddys Sprecher Juda Engelmayer bewertet den Beschluss hingegen als Teilerfolg. Gegenüber TMZ erklärte er: „Ja, Sean wurde zur Zahlung von rund 478.000 Dollar an Anwaltskosten verurteilt, aber das ist nur die halbe Wahrheit. NBCUniversal hatte fast 1 Million Dollar gefordert, doch das Gericht befand wesentliche Teile der Abrechnung als überhöht und unangemessen und kürzte den geforderten Betrag um mehr als 512.000 Dollar.“ Laut TMZ lag der ursprüngliche Antrag bei 990.292 US-Dollar.

50 Cent reagiert

Während Diddy nach seiner Verurteilung weiterhin mit juristischen Baustellen konfrontiert ist, meldete sich auch 50 Cent zu Wort. Der Rapper und Film-Produzent, seit Jahren einer der lautstärksten Kritiker von Sean Combs, teilte die Meldung und machte sich darüber lustig, dass Diddy erneut zur Kasse gebeten wird.

50 Cent nutzt solche Entwicklungen regelmäßig, um seine Fehde mit Diddy öffentlich zu befeuern. Die jüngste Kostenentscheidung bietet ihm weiteren Stoff, um die anhaltende Negativserie seines Rivalen zu kommentieren. Besonders der Umstand, dass ein Gericht die Gebühren zwar reduzierte, Diddy aber dennoch zahlen muss, sorgt in den sozialen Medien für Schlagzeilen.

Für Diddy bleibt der finanzielle und reputative Schaden spürbar. Der TV-Prozess gegen NBCUniversal ist nur ein Baustein in einem größeren rechtlichen Umfeld, das ihn seit geraumer Zeit begleitet. TMZ berichtet, dass der Richter die Reduktion der Gebühren mit überhöhten Posten in den Abrechnungen begründete. Diddys Team verkauft die Kürzung als Erfolg, doch die Zahlungspflicht ist rechtskräftig festgelegt.

50 Cent reagiert auf die Meldung