Mili Brabus packt gegen JP Kraemer aus: „Er spuckte mir ins Gesicht, ich durfte mich nicht schminken“
Neue Vorwürfe gegen JP Kraemer
Die Welle an Vorwürfen gegen JP Kraemer reißt nicht ab. Nach der Anzeige von Noch-Ehefrau Julia Meck meldet sich nun auch Mili Umicevic, Influencerin und Ehefrau des Brabus-CEOs, zu Wort. In einem bei BILD geschilderten Bericht beschreibt sie eine Beziehung, die von Kontrolle, Gewalt und Demütigungen geprägt gewesen sei:
„Ich bin schockiert über das, was Julia passiert ist. Aber ich bin nicht schockiert, dass es passiert ist. Ich weiß, wie er auf mich losgegangen ist. Als ich das Video sah, in dem er sie angriff, habe ich seine Körpersprache erkannt - und mich sofort in ihrer“, heißt es in dem Gespräch.
In dem BILD-Interview spricht Umicevic über strikte Verbote und Überwachung im Alltag. Sie sagt, sie habe das Haus nicht geschminkt verlassen dürfen, Leggings seien tabu gewesen und Kontakte zu männlichen Freunden habe sie abbrechen sollen. So habe sie sämtlichen Männern auf Instagran entfolgen müssen. Wörtlich wird sie mit „Ich durfte mich nicht schminken“ zitiert. Schritt für Schritt habe Kraemer ihr Umfeld von ihr entfernt.
Die schlimmsten Momente beschreibt sie als körperliche Angriffe und entwürdigende Handlungen. So berichtet sie von Schlägen, Tritten und wiederholtem Anspucken: „Er spuckte mir ins Gesicht“. Zudem schildert sie eine Eskalation, bei der sie sagt: „Plötzlich hatte ich eine Faust im Gesicht“. Fotos ihrer Verletzungen habe ihr Anwalt BILD vorgelegt. Kraemer hatte in separaten Statements Gewalt gegen seine Noch-Ehefrau eingeräumt.
„Ich schlief nächtelang im Auto“
Neben den körperlichen Übergriffen beschreibt Umicevic weitreichende Kontrolle: getrennte Zimmer in seinem Haus, Verbote für Fitnessstudio-Besuche und strenge Regeln für Kleidung und Social Media. Sie berichtet zudem von Nächten im Auto als „Bestrafung“ und massiven Drohungen aus seinem Umfeld nach der Trennung.
Besonders eindrücklich schildert sie Situationen, die ihre Isolation vertieft hätten. An Weihnachten habe er wegen der Deko einen Wutanfall bekommen; später habe sie stundenlang schweigend zuschauen müssen, während er mit Lego spielte. Ein weiterer Satz brannte sich ihr ein: „Wem glauben sie wohl? Mir oder dir?“ Ihre Angst vor der „JP Army“ sei groß gewesen.
(Quelle: Bild)
Hier seht ihr die Meldung
Heute, so Umicevic, wolle sie anderen Betroffenen Mut machen. Sie spricht von einer Verschwiegenheitsvereinbarung, deren Gültigkeit ihr Anwalt anzweifelt, und betont, sie erzähle ihre eigene Geschichte. Ihr Fazit: Wer Gewalt erlebt, solle Hilfe suchen und gehen, sobald es möglich ist.
