Trotz schlechter Kritiken – „Street Fighter“-Film mit 50 Cent wird zum Hit an den Kinokassen und hat sich fast refinanziert

50 Cent feiert „Street Fighter“

„Street Fighter“ hat das Kinowochenende dominiert und in den USA und Kanada rund 31 Millionen Dollar eingespielt; international kamen etwa 20,1 Millionen aus 65 Märkten hinzu - ein globaler Start von circa 51 Millionen Dollar. Regisseur Kitao Sakurai inszeniert mit Noah Centineo, Andrew Koji und Callina Liang, das Budget liegt bei 82 Millionen Dollar, finanziert von Legendary und Capcom. Das Publikum ist laut Studioschätzungen zu 45 Prozent männlich und über 35 Jahre alt.

Die Resonanz bleibt zweigeteilt: CinemaScore meldet ein B-, bei Rotten Tomatoes stehen rund 40 Prozent bei den Kritikerstimmen, während das Publikum bei etwa 80 Prozent liegt. Der Metascore kletterte jüngst von 28 auf 43 Prozent. Für 50 Cent, der als Balrog auftritt und seit Jahren als Produzent mit „Power“ Erfolge feiert, ist die Diskrepanz zwischen Presse und Zuschauern auffällig.

G-Unit-Chef 50 Cent nutzt den Rückenwind der Kassen. Auf Instagram beansprucht er den finanziellen Erfolg für sich und stichelt gegen die Konkurrenz. Sein Seitenhieb auf den schlecht gestarteten Survival-Thriller „Whalefall“ lautet: „Ich verliere doch nicht gegen irgendeinen Wal-Film“. „Whalefall“ kam weltweit nur auf etwa 17,5 Millionen Dollar, während die A24-Doku „You Can See Everything“ mit 15 Millionen aus 855 Kinos Platz 2 belegte.

Fans hyped, Kritiker skeptisch

In den Feeds kippt die Stimmung pro „Street Fighter“. Ein Branchenartikel wird mit „Street Fighter Fans Still Hyped For The Movie Despite Critic Backlash“ zitiert, und einzelne Stimmen feiern den Film als „the greatest live action Street Fighter movie ever made.“ Das unterstreicht die starke Fanbasis des Capcom-Franchise.

Gerade bei Actionfilmen weichen User-Scores häufiger von Kritikerwertungen ab. Für 50 Cents Balrog-Performance ist entscheidend, dass das Publikum den Charakter annimmt. Die hohen Popcorn-Werte deuten auf wiederholte Kinobesuche und solides Mundpropaganda-Potenzial hin.

Unterm Strich sendet das Eröffnungswochenende ein klares Signal: Trotz schwacher Kritiken funktioniert das Paket aus Marke, Cast und wuchtiger Action an der Kasse. Sollte der internationale Rollout anziehen und die Fan-Resonanz stabil bleiben, kann „Street Fighter“ die 82-Millionen-Marke amortisieren und den Lauf von 50 Cent im Kino fortsetzen.

50 Cent feiert den finanziellen Erfolg des Fils