Nach Ende der Rapkarriere – Jigzaw (33) lässt sich zum Piloten ausbilden

Jigzaw

Die Lebensgeschichte von Karriere ist schon jetzt absolut filmreif, und das mit gerade einmal 33 Jahren. Erstmals bekanntgeworden ist er vor rund 10 Jahren als er als „Asyltrickser“ durch die Medien ging. Nachdem er eine andere Person mit einer Machete verletzt hatte, wurde deutschlandweit nach ihm gesucht. Während seiner monatelangen Flucht veröffentlichte er erste Rapsongs.

Durch diese DIY-Rapsongs wurde schlussendlich Kollegah auf ihn aufmerksam. Der Boss-Rapper nahm Jigzaw als Künstler bei seiner damaligen Plattenfirma unter Vertrag und zahlte die Kaution um den Newcomer medienwirksam aus dem Knast zu holen. Das dürfte für viele Rap-Fans der Zeitpunkt gewesen sein, als er zum ersten Mal auf ihren Radar aufgetaucht ist.

Abenteurer & Fallschrimspringer

Nach zwei gefeierten Alben und Aussichten auf eine vielversprechende Rapkarriere, hat die Vergangenheit den gebürtigen Hagener jedoch eingeholt. Er wurde wegen seiner Vorstrafen in die Türkei ausgewiesen und erhielt eine Einreisesperre. Seit bald 9 Jahren konnte Jigzaw nicht mehr nach Deutschland zurück.

Doch was zunächst noch wie ein Fluch erschien, hat sich für den ehemaligen Gangsterrapper als echter Segen herausgestellt. Denn das Leben in der Türkei und später in Indonesien haben ihm einen neuen Weg gezeigt. Jigzaw hat sich im Laufe der Jahre von Grund auf verändert und hat heute kaum noch etwas mit dem Menschen zutun, der damals abgeschoben wurde.

Heutzutage ist er vor allem als Travel Vlogger und Extremsportler bekannt. Auf Tiktok nimmt Jigzaw seine Follower auf seine Reisen durch die Welt mit. In den letzten Jahren hat er neben dem Tauchen vor allem das Fallschirmspringen als neue Leidenschaft für sich entdeckt und hat eine international anerkannte Lizenz zum Skydiver und Fallschirmspringer bei den indonesischen Spezialkräften erworben.

Pilotenausbildung

Jetzt geht Jigzaw den nächsten Schritt und will sich zum Piloten ausbilden lassen. Seit einigen Tagen befindet sich der heute 33-Jährige in Südafrika, wo er ab sofort Flugstunden in Kleinflugzeugen nimmt. Langfristig möchte er neben dem Fallschirmspringen auch eine Lizenz, bzw. Ausbildung als Pilot haben. Eine absolut wilde und mindestens genauso inspirierende Geschichte!

Jigzaw gibt sein neues Ziel bekannt

„Darf ich vorstellen. Nuhsan Coskun. Der Sohn meines Vaters, angehender Pilot, angehender Instruktor, ein Mensch mit Fehlern, der Frieden beim freien Fall sucht, aber nur bei Allah findet. Verzeiht mir, dass ich kurz weg war und die Verantwortung vergessen habe die ich tragen muss und gerne tragen will. Verzeiht mir. Ich bin zurück. Keine Stopps, nächste Haltestelle, Flugschule.“

Hier seht ihr es