Wegen Video mit einer Frau – PA Sports bekommt Shitstorm ab
Shitstorm nach neuer Videosequenz von PA Sports
PA Sports steht wenige Wochen nach der Trennung von Luna Rabea im Mittelpunkt einer hitzigen Debatte. Auslöser ist eine Szene aus dem kommenden Musikvideo zu seiner Single „Beschlagene Scheiben“, in der der Rapper mit einer Frau zu sehen ist. Die Aufnahmen stammen von einem professionellen Videodreh, für den ein Model engagiert wurde. Dennoch kochen die Emotionen auf Instagram hoch.
In der Sequenz lehnt eine attraktive Frau an einer Wand, beide stehen sich sehr nah gegenüber, Stirn an Stirn. PA Sports greift mit der linken Hand an ihren Nacken. Die intime Bildsprache ist bewusst inszeniert, passt zur Thematik des Songs und soll die Emotionalität nach der gescheiterten Beziehung transportieren.
In den Kommentaren sammeln sich jedoch Vorwürfe und Unverständnis. Nutzer schreiben unter anderem: „Wieso sind Männer nach der Trennung immer so?“, „Das Lied mega, aber die Szene nach einer Trennung etwas ungewohnt.“, „Männer 1 Woche nach der Trennung :“ und „Unangenehm“. Ein weiterer Kommentar kritisiert das Timing deutlich: „Aus Anstand hätte man mit sowas warten können. Das ist extrem respektlos…hätte die Ex sowas gepostet, will ich nicht wissen, was hier stehen würde“.
Kritik an Respektgrenzen - und Stimmen zur Verteidigung
Ein Teil der Community argumentiert mit Respekt gegenüber der Ex-Partnerin und der gemeinsamen Familie. Hier schwingt der Vorwurf mit, die Szene sei zu kurz nach der Trennung veröffentlicht worden und deshalb verletzend. Die Tonlage reicht von Enttäuschung bis Empörung, angefacht durch die Nähe der Protagonisten im Clip und den noch frischen Trennungsbezug.
Andere Fans nehmen PA Sports deutlich in Schutz und verweisen auf die künstlerische Freiheit. So heißt es: „Wie alle hier ein Drama machen, obwohl es ein stinknormales Video ist und es zu einem Künstler gehört und @pasports auch in der Vergangenheit ähnliche Videos hatte. In Hollywood sind Schauspieler auch in einer Beziehung oder verheiratet und machen im Film mit jemand anderem was, weil es zu deren Kunstperson gehört. Macht doch kein Fass auf und beruhigt euch mal“.
Eine weitere Stimme betont: „Verstehen diese Möchtegern-Ultra-offenen-liberalen Feministen hier nicht. Der Mann macht einen Song, in dem er die Beziehung thematisiert. Im Videoclip ist eine Schauspielerin wie in jedem Film auch und ihr versucht, ihn schlechtzumachen? Wirklich jetzt. Geiler Song ❤️⚡️“.
Die Diskussion zeigt, wie sensibel die Schnittstelle zwischen Kunstfigur und Privatleben wahrgenommen wird. Während der Track die Trennung verarbeitet, polarisieren die Bilder. Mit Blick auf den Release dürfte die Debatte um Inszenierung, Timing und Respekt weitergehen.
