„Ich habe Angst um mein Leben“ – Manuellsen fühlt sich psychisch missbraucht und im Stich gelassen

Manuellsen schildert Angst und psychischen Druck im Livestream

Im jüngsten Livestream hat Manuellsen in drastischen Worten seine aktuelle Lage beschrieben und dabei explizit Behörden adressiert. Der 47-Jährige erklärte, dass er sich durch anhaltendes Online-Mobbing psychisch massiv belastet fühlt. Seine Aussagen markieren einen neuen Tiefpunkt in der anhaltenden Anspannung rund um seine Person.

Wörtlich sagte er: „ich fühle mich psychisch unter Druck gesetzt und ich fühle mich psychisch missbraucht. Ich fühle mich da vom Gesetz im Stich gelassen, wegen Internetmobbing und wegen Mobbing gegenüber meiner Person.“ Zudem machte er deutlich, dass die Situation für ihn existenzielle Züge angenommen habe. Er betonte mehrfach seine akute Furcht: „Ich fühle mich bedroht, ich habe Angst um mein Leben, ich habe Angst um das Leben meiner Angehörigen, ich habe Angstzustände“.

Auch seine Hilflosigkeit brachte Manuellsen offen zum Ausdruck: „ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Ich weiß es nicht mehr. Ich weiß es nicht mehr. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich habe Angst.“ Abschließend verwies er auf tragische Fälle in Deutschland im Kontext von Cybermobbing und erklärte, er fühle sich „am Rand meiner Kraft“.

Eskalierende Debatten nach Box-Abschied und öffentlichem Gegenwind

Die emotionale Zuspitzung kommt nur wenige Tage nach dem umstrittenen Abschiedskampf von Manuellsen. Sein Sieg durch technisches K.O. sorgte für Diskussionen, weil sein Gegner in der Schlussphase kaum Gegenwehr zeigte. In Streams und Kommentaren wurde der Kampf teils harsch kritisiert, was die ohnehin aufgeheizte Stimmung weiter verstärkte.

Parallel steht der Rapper seit Monaten im Mittelpunkt polariserender Debatten. In Podcasts und Livestreams wurde sein Auftreten seziert, seine Box-Historie hinterfragt und sein Markenaufbau mit Memes kommentiert. Diese Gemengelage erzeugt eine Dauerbelastung, die nun im Livestream in aller Deutlichkeit sichtbar wurde.

Für die Community stellt sich damit die Frage, wie mit der Grenze zwischen Kritik, Memes und gezielter Diffamierung umzugehen ist. Die Schilderungen von Angstzuständen und Bedrohungsgefühlen zeigen, dass digitale Auseinandersetzungen reale Konsequenzen haben können. Manuellsen hat seinen Appell öffentlich gemacht; nun bleibt abzuwarten, welche Unterstützung und Konsequenzen folgen.