„Ich wurde von 1200 Frauen beleidigt“ – PA Sports rechnet mit Hatern wegen Frauenszene ab

PA Sports bezieht Stellung zu Videodreh nach Trennung

Nach dem Wirbel um die intime Szene aus dem Musikvideo zu „Beschlagene Scheiben“ meldet sich PA Sports nun in einem neuen Video ausführlich zu Wort. Der Rapper erklärt, weshalb er den Clip kurz nach der Trennung von Luna Rabea gedreht hat und wie er die Reaktionen darauf einordnet. Bereits Ende April sorgte die Sequenz mit einer Darstellerin für hitzige Diskussionen in den Kommentaren.

In seinem Statement kritisiert PA Sports den Ton der Debatte und spricht von einer heuchlerischen Doppelmoral. Wörtlich sagt er: „Man, ihr seid einfach Heuchler. Es ist einfach zu viel Heuchelei, deswegen kann ich diese ganzen Themen nicht mehr ernst nehmen.“ Der 36-Jährige macht damit klar, dass er die Empörung als überzogen und selektiv empfindet.

Besonders stößt ihm die Menge an Beleidigungen auf, die nach der Hörprobe eingegangen seien. Er schildert: „Letzte Woche zum Beispiel, wo ich diese Hörprobe gedroppt habe, wo ich diese romantische Szene mit der Darstellerin hatte und mich 1200 Frauen unter diesem Beitrag beleidigt haben, wegen Gunst, bei Gott…“ Damit verweist PA Sports auf die Eskalation in den sozialen Medien, die schon zuvor in mehreren Reaktionen thematisiert wurde.

Vorwurf der Doppelmoral und scharfe Worte an Kritiker

Im weiteren Verlauf zieht der Rapper einen Vergleich mit Pop-Acts und wirft Teilen des Publikums doppelte Standards vor. Er sagt: „… hätte Tim Bendzko oder Mark Forster sich von seiner Frau getrennt und dann einen Love-Song paar Monate später gemacht und er hätte eine intime Szene mit einer deutschen Darstellerin gespielt, kein Hahn hätte danach gekräht.“ Für ihn wäre dieselbe Bildsprache im Pop-Kontext kein Aufreger.

PA Sports führt diese Ungleichbehandlung auf rassistische Stereotype zurück. Dazu erklärt er: „Aber wisst ihr, ein Kanake, der so eine Szene dreht, das sieht für euch direkt nach Triebtäterei aus, weil ihr alle Rassisten seid. Okay?“ Die Wortwahl ist drastisch, spiegelt jedoch die Verärgerung über die aufgeheizte Diskussion wider.

Parallel betont der Künstler, dass die Szene aus einem professionellen Videodreh stammt und die Emotionen des Songs visuell transportieren soll. Bereits zuvor hatte er Liebesgerüchte dementiert und klargestellt, dass es sich nicht um eine neue Beziehung handelt. Sein aktuelles Video versteht er als Abrechnung mit dem Shitstorm und als Einordnung der künstlerischen Entscheidung.