Arafat packt aus: Yakary wollte ihn als Manager haben

Arafat: Management-Anfrage von Yakary

In der neuen Ausgabe von Sprich Klartext schildert Arafat Abou-Chaker, dass Yakary ihn vor einigen Jahren nach einem Management gefragt haben soll. Der erste Kontakt lief laut Arafat über ein Telefonat, in dem sich das frühere Life is Pain-Signing vorgestellt und angefragt habe, ob eine Zusammenarbeit möglich sei. Arafat habe darauf klar gemacht, dass er heute „mit Musik nichts mehr zu tun“ habe und keinen Rapper managen wolle.

In der Nacht nach dem Gespräch soll Yakary ihn eigenen Angaben nach „drauf bis zum geht nicht mehr“ angerufen und behauptet haben, verfolgt zu werden. Daraufhin blockierte Arafat seine Nummer und ließ dem Kontaktvermittler ausrichten, Yakary solle ihn „nie wieder anrufen“. Der erneute Kontakt ergab sich erst 2026 durch die angedachte Podcast-Folge mit Yakary und Kolja Goldstein.

Arafat erklärt, dass wegen Yakarys Unzuverlässigkeit die Tür für einen Auftritt bei Sprich Klartext geschlossen bleibt. Die Erzählung reiht sich in die jüngsten Ereignisse rund um den Rapper ein, dessen Karriere nach Konflikten, Beleidigungen und persönlichen Krisen stark unter Druck steht.

Kolja Goldstein

Gast Kolja Goldstein ordnet die Hintergründe der Management-Thematik ein. Er sagt, Arafat habe am Ende Glück gehabt: Wäre es zur Zusammenarbeit gekommen, wäre Arafat der Vierte Manager im Umfeld von Yakary gewesen. Kolja spricht von einem „prekären Verhältnis“, da vor dem Life is Pain-Signing angeblich „mindestens“ zwei Management-Verträge bestanden hätten.

Aus diesen Mehrfachbindungen sollen sich „mehrere Verbindlichkeiten“ ergeben haben, die zwischen beteiligten Parteien zu Problemen führten. In diesem Zusammenhang sei auch ein unveröffentlichter Track mit einem Diss gegen Kolja geleakt worden. Die Spannungen setzten sich anschließend in öffentlichen Auseinandersetzungen und persönlichen Treffen fort.

Die Podcast-Folge liefert damit neue Facetten im Fall Yakary: von der frühen Anfrage an Arafat über nächtliche Anrufe bis zum zerrütteten Netzwerk aus Verträgen. Für den 27-Jährigen bleibt die Lage herausfordernd. Ob eine Stabilisierung gelingt, hängt nun von professionellem Umfeld und verbindlichem Verhalten ab.